Großartiger Erfolg für Bendorfer Taubenzüchter
Deutscher Meister und Bundeschampion-Taube kommen aus Bendorf
Bendorf. Hatte sich Manfred Mathes aus Bendorf früher jahrzehntelang dem Brieftaubensport verschrieben, wandte er sich 2006 der Zucht von indischen Pfautauben zu. Er wurde Mitglied im Sonderverein Indische Pfautauben mit Sitz in Hannover. Da sich Manfred Mathes bereits als Kind mit Pfautauben beschäftigt hatte, fiel ihm der Wechsel von seinen geliebten Brieftauben zu dieser Taubenrasse nicht schwer.
Ist für eine erfolgreiche Brieftaubenzucht das Heimkehr-Vermögen der Tiere das A und O, so sind bei der Zucht von indischen Pfautauben ganz andere Kriterien wichtig. So geht es nun ausschließlich um Schönheit, Anmut und Ausdruck der Tiere.
Dass Manfred Matthes anscheinend auch hierfür ein Händchen hat, zeigte sich bereits nach kurzer Zeit.
Schon 2007 konnte er die höchsten Erfolge auf Bundesschauen verbuchen. Er wurde sage und schreibe bis heute elf Mal Sieger mit indischen Pfautauben auf den Sonderschauen. Als bisherigen Höhepunkt seiner züchterischen Bemühungen kann man durchaus seinen Erfolg bei der diesjährigen Bundesschau in den Messehallen in Kassel betrachten. Von 1500 Züchtern waren 19500 Rassetauben ausgestellt, die von 220 Preisrichtern bewertet wurden. Obwohl Manfred Mathes nicht seine beste Mannschaft den Preisrichtern zur Begutachtung und Bewertung vorstellen konnte, gelang es ihm mit seinen Tauben gegen große Konkurrenz den Titel als Deutscher Meister bei den indischen Pfautauben zu erringen.
Wenn diese Leistung schon als großartiger Zuchterfolg zu werten ist, so setzte eine junge Täubin von Manfred Mathes dem Ganzen noch die Krone auf. Diese Täubin wurde von einer fachkundigen und kritischen Kommission als schönste von diesen 19500 ausgestellten Tauben aller Rassen auf Platz 1 gesetzt und zum ersten Bundeschampion gekürt.
Dies ist eine ganz herausragende, außergewöhnliche Leistung.
Die diesjährigen Erfolge sind zweifellos der vorläufige Höhepunkt in der sportlichen Laufbahn von Manfred Mathes. Sie dürften allerdings nicht der Schlusspunkt sein.