Allgemeine Berichte | 11.09.2019

Fünf Tage Action pur in Österreich für die Teilnehmer der Move-Sommertour 2019

Die Erwartungen wurden übertroffen

Zum Ende der Klettertour wurde der Beginn eines Wasserfalls über eine Seilbrücke überquert. Fotos: privat

Wachtberg. Fünf Tage verbrachten die Teilnehmer der Move Sommertour mit ihren Betreuern in Haiming/Tirol. Untergebracht in einem Hostel, versorgte sich die Gruppe die Tour über selbst. Es wurden Burger gebraten, Bolognese gekocht und natürlich durfte auch ein gemeinsames Abschlussgrillen nicht fehlen. Im Vorhinein hieß es, dass es jeden Tag eine andere Tagestour geben wird: Klettern, Raften und Canyoning. Aber was das wirklich bedeutet, konnte sich niemand so richtig vorstellen

Die Klettertour am ersten Tag, bei der es senkrecht den Berg hoch ging und reißender Wasserfall über eine Seilbrücke überquert wurde, übertraf bereits alle Erwartungen. Allein die Landschaft war atemberaubend und kaum zu beschreiben. Und die Gruppe hing, an einem Seil gesichert, mitten drinnen. Schnell wurde klar: „Ein Anfänger-Klettersteig in Österreich hat rein gar nichts mit einem Anfänger-Klettersteig in Deutschland zu tun.“ Auch das Raften auf der Imst war ein atemberaubendes Erlebnis. In zwei großen Schlauchbooten ging es los, und bereits nach den ersten Stromschnellen sind die ersten Paddel über Bord gegangen. Mit den zwei Meter hohen Wellen hatte niemand gerechnet, obwohl die Guids diese vorher angekündigt haben. Auch Wildwasserschwimmen konnte der ein oder andere Mal ausprobieren – eine Erfahrung, die man gemacht haben muss.

Canyoning, darunter kann man sich am wenigsten vorstellen, was einen so erwartet. Ausgerüstet mit Neoprenanzug und Kletterausrüstung fuhr die Gruppe, angeleitet von zwei Guids, zum Canyon. Und dann hieß es abseilen, Klippe runterspringen, runterrutschen.

Schnell vergingen drei Tage actionreiches Programm, bei dem viele an ihre Grenzen gekommen sind – und diese überwunden haben. Beim gemeinsamen Abschluss am Lagerfeuer, bei der ein oder anderen Runde Werwolf, berichteten alle von ihren Erfahrungen und eins wurde deutlich: „Die Tour war der Hammer!“ Keiner hatte sich vorher vorstellen können, was die Gruppe in Österreich erwartet hat. Ohne die Betreuer, die sich bereit erklärt haben, diese Tour zu begleiten, die Autos zu fahren, die Verpflegung der Teilnehmer zu organisieren und die Verantwortung für solch eine actionreiche Tour zu übernehmen, hätte die Fahrt in dieser Form nicht stattfinden können.

Die Gruppe rüstet sich mit Neoprenanzügen, Helmen und Klettergurten zum Canyoning aus.

Die Gruppe rüstet sich mit Neoprenanzügen, Helmen und Klettergurten zum Canyoning aus.

Beim Canyoning wurde sich aus großen Höhen abgeseilt.

Beim Canyoning wurde sich aus großen Höhen abgeseilt.

Zum Ende der Klettertour wurde der Beginn eines Wasserfalls über eine Seilbrücke überquert. Fotos: privat

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