Heimatverein Rheinbreitbach lädt zu Veranstaltungen ein
Die Geschichte der Unteren Burg entdecken
Ausstellung und Führungen rund um die alte Wasserburg
Rheinbreitbach. In Rheinbreitbach gibt es nur noch wenige Menschen, die sich an die einst stolze Wasserburg im Innerort erinnern können. Vorwiegend ältere Menschen haben noch in ihrer Kindheit und Jugend die alte Burganlage in ihrem originalen Zustand mit Nebengebäuden, Mauer und Hauptgebäude erfahren. Heute ist hiervon auf dem Renesse Platz nicht mehr viel zu sehen. Lediglich die Grundmauern der Hauptburg, das alte Burgtor und das Gesindehaus sind heute durch die Arbeit von Gemeinde, Heimatverein und einem Privatmann noch erhalten.
Keine Selbstverständlichkeit, wer sich näher mit den Umständen beschäftigt, die die Burg umgeben. Denn lange Jahre lagen zum Beispiel die Reste der in den 1960er Jahren eingestürzten Hauptburg unter einem großen Erdhügel versteckt. Das Burgtor sollte wie die Scheune und der Weinkeller an der Westerwaldstraße abgerissen werden. Ähnlich verhielt es sich mit dem alten Gesindehaus am heutigen Weinbergsweg.
Doch das Wissen um die Burg geht immer weiter zurück. Besucher und Neubürger fragen sich häufig, wie die alte Burg einmal ausgesehen hat und welche Geschichte hinter der altehrwürdigen Anlage steckt, die über Jahrhunderte das Ortsbild prägte. Aus diesem Grund nimmt der Heimatverein Rheinbreitbach den diesjährigen Tag des offenen Denkmals am 10. September zum Anlass, Besuchergruppen über das Burggelände zu führen. Die Führungen finden jeweils um 11:30, 13, 14:30, 16 und 17:30 Uhr statt. Treffpunkt ist auf dem Renesse Platz.
Gleichzeitig findet eine Ausstellung mit dem Titel „Macht und Pracht der Herren von Breitbach: Die Untere Burg in Rheinbreitbach“ im Heimatmuseum Rheinbreitbach, Hauptstraße 29 statt. Die Öffnungstermine sind am 10. Und 24. September sowie am 8. und 22. Oktober von 14:30 bis 17:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Heimatverein Rheinbreitbach
