Allgemeine Berichte | 01.03.2019

Karnevalsfeier im Seniorenzentrum St. Peter

„Die Götter müssen verrückt sein“

Ein Stelldichein mit der griechischen Antike: Die Götter und Göttinnen der griechischen Mythologie. Fotos: privat

Mülheim-Kärlich. In der Cafeteria des Seniorenzentrums St. Peter fand die traditionelle jährliche Karnevalsfeier statt, die in diesem Jahr unter dem Motto „Die Götter müssen verrückt sein“ stand. Genauso traditionell luden handgemalte Plakate des Bewohners Dieter Stark schon Wochen vorher dazu ein.

Punkt 14.11 Uhr war auch der letzte Sitz- und Stehplatz besetzt und Schunkelmusik spielte auf, um auf das karnevalistische Programm einzustimmen. Selbstverständlich wurde das Musikpult ganz nach Motto und ganz mythologisch von einem griechischen Gott bedient (Klaus Drommer).

Augusta, die Mutter des Zeus und damit die Obergöttin (Ursula Ewens), begrüßte die Gäste mit einer kurzen Ansprache und übergab das Wort an ihren Sohn Zeus, den 1. von Ozeanien (Andreas Leininger), der auch, wie man das vom mächtigsten olympischen Gott erwarten darf, die Moderation der Veranstaltung übernahm und gleich den Einmarsch des Möhnenpaares, Obermöhn Susanne die Erste, „Nachteule mit der schnellen Spritze zum Kärjofsglöckelche“ und Möhnerich Tanja die Erste, „Fashionqueen auf Highheels vom Nippes“ mit Gefolge ankündigte. Die Müllem-Kärlejer Möhnen überzeugten nicht nur mit ihrer Erscheinung, auch ihre Gesangsdarbietung und der Tanz der Mini-Garde der Möhnen und der des Kindertanzpaares Jule Cebula und Ben Mattlener waren perfekt.

Danach sorgte Prinz Thomas III. „Der närrische Obstbauer aus den Wolken“ mit seinem Gefolge und einem tollen Prinzenlied für super Stimmung.

Jeder Vortrag ein Highlight für sich!

Der Gardetanz der Burzelgarde des Ki u. Ka Kärlich, bei dem das jüngste Tanzmariechen gerade mal drei Jahre jung ist, war einfach nur entzückend anzusehen und beweist mal wieder, dass man beim Karneval nicht um Nachwuchs bangen muss.

Auch der Garde-Tanz der Geschwister Celine und Denise Scheurer und der Showtanz „König der Löwen“ der Kindertanzgarde sowie das Tanztrio „Mamma Mia“ des K. v. Basjanes Helau e. V. und der Solotanz MÜK waren absolute Hingucker. Nicht zu vergessen die Show-Tanz-Clowns der Minimöhnchen!

Bei den Gesangseinlagen von Jutta Krämer und Anita Joisten stimmten alle mit ein. Es wurde gesungen, geschunkelt und getanzt.

Blickte man in die Menge, sah man hier und da mythische Wesen in mythischen Gewändern. Und dann wurden sie schließlich angekündigt, die Götter und Göttinnen der griechischen Mythologie. Der allmächtige Zeus höchstpersönlich rief sie einzeln auf die Bühne und stellte sie, untermalt mit der passenden Musik, den Zuschauern vor. Da waren von Poseidon über Eros, Ares, Aphrodite, Demeter bis hin zu Dionysos alle vertreten. Das Personal des St. Peters hatte sich wohl auf ein Stelldichein mit der griechischen Antike eingelassen, denn die Gesichter der Darsteller kamen den Bewohnern ziemlich bekannt vor.

Gemeinsames Schunkeln beim gemeinsamen Singen des Müllem-Liedes, ‚Et lustig Kowelenzer Schängelche‘ und ‚So ein Tag, so wunderschön wie heute‘ bildeten das fast schon legendäre Finale der Veranstaltung.

Mit einem dreifach kräftigen „Müllem-Kärlech Helau“, „Örms Bahnhoff Helau“, „St. Pidde Helau“ verabschiedete man sich und freut sich auf die nächste Karnevalsfeier.

Zeus schunkelt mit einer Besucherin.

Zeus schunkelt mit einer Besucherin.

Im Seniorenzentrum St. Peter verbrachte man einen gelungenen, jecken Nachmittag mit einem bunten karnevalistischen Programm.

Im Seniorenzentrum St. Peter verbrachte man einen gelungenen, jecken Nachmittag mit einem bunten karnevalistischen Programm.

Ein Stelldichein mit der griechischen Antike: Die Götter und Göttinnen der griechischen Mythologie. Fotos: privat

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