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65. Europäischer Wettbewerb verzeichnete Teilnehmerrekord

Die Jugend interessiert sich für Europa

Wettbewerb „Denk mal – worauf baut Europa?“ – Auszeichnung der Preisträger des Kreises im Keramikmuseum

14.05.2018 - 10:35

Höhr-Grenzhausen. Es ist schon ein tolles Erlebnis als Kind oder Jugendlicher an einem Wettbewerb teilzunehmen, sich mit einem Thema intensiv auseinanderzusetzen und für seinen Einsatz mit einem Preis im Rahmen einer Feierstunde belohnt zu werden. So erging es fast 70 Schülern von insgesamt elf Schulen des Westerwaldkreises. Auch, wenn einige aufgrund des Brückentages nicht mit dabei sein konnten, so war der Saal des Keramikmuseums in Höhr-Grenzhausen bis auf den letzten Platz gefüllt und Kinder, Eltern und die anwesenden Lehrkräfte erwarteten gespannt und voll Stolz die Überreichung der Preise durch Manfred H. Däuwel, Ehrenmitglied im Landesvorstand Rheinland-Pfalz der Europa-Union sowie geschäftsführend für den Europäischen Wettbewerb, und durch Landrat Achim Schwickert als Schirmherr.


Teilnehmerrekord im Jubiläumsjahr


Das Motto des Wettbewerbs im Jubiläumsjahr lautete „Denk mal – worauf baut Europa?“. In seiner 65. Runde gelang es dem ältesten Schülerwettbewerb bundesweit, einen Teilnahmerekord von 85.626 Schülern zu verzeichnen, 970 davon kamen aus dem Westerwaldkreis.

Eingereicht wurden – je nach Aufgabenstellung der einzelnen Module und Altersgruppe – kreative Arbeiten, darunter Bilder, gebastelte Modelle, Musikvideos, Comics und so weiter. Dabei setzten sich die Kinder und Jugendlichen zum Beispiel mit alten Handwerksberufen auseinander, kreierten ihre eigene europäische Stadt, beschäftigten sich mit historischen europäischen Bauwerken oder auch dem sozialen Miteinander und dessen Strukturen in einem Verein. Eine weitere Aufgabe galt der Erforschung der Schriftkultur in Europa.

Aber auch der Bezug zur heutigen Zeit fehlte nicht, war doch im Rahmen eines Moduls gefordert darzustellen, inwiefern die heutige Kultur der Selbstinszenierung, beispielsweise per Selfie, die Gesellschaft verändert. Das sind nur einige Auszüge aus den Aufgabenstellungen, die jeweils vor Verleihung der Preise durch Landrat Achim Schwickert noch einmal für die Anwesenden vorgelesen wurden.


Förderer und Sponsoren machten die Preisverleihung möglich


In seiner Begrüßungsrede dankte Däuwel den Unterstützern und Förderern des Wettbewerbs, so Landrat Achim Schwickert und dem Kreis für die Förderungstreue durch Übernahme der Schirmherrschaft und Stiftung der ersten Kreispreise, der Sparkasse Westerwald-Sieg für die Mitfinanzierung der weiteren Preise und der neuen Hausherrin des Keramikmuseums, Nele van Wieringen, für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeit im Museum.

Sein weiterer Dank galt den Musikanten des ortsansässigen Gymnasiums im Kannenbäckerland, die die Preisverleihung musikalisch untermalten und es sich trotz des schulfreien Tages nicht nehmen ließen, die Veranstaltung würdig zu begleiten. Hier spielten Tim Bast (Trompete), Sebastian Haas (Trompete) und Harald Bast am Klavier.


Landrat lobte den Einsatz der Schüler


Sowohl Manfred H. Däuwel als auch Landrat Achim Schwickert lobten während der Preisvergabe immer wieder den Einsatz der Schüler und motivierten sie zum Weitermachen. Die Kinder und Jugendlichen waren sehr stolz auf das Erreichte und so wurden an diesem Tag viele Sachpreise als Belohnung für ihre Arbeit übergeben.

Insgesamt überreichte und honorierte Schwickert 26 erste Preise, 28 zweite Preise und 12 dritte Preise. Außerdem wurden weitere Sonderpreise vergeben. Die Empfänger der Preise freuten sich sehr über diese Auszeichnung und können zurecht sehr, sehr stolz auf diese sein.


Gymnasium im Kannenbäckerland hatte die Nase vorn


Vertreten waren an diesem Nachmittag die Grundschulen Atzelgift (acht Preise), Kaden (drei Preise) und Höhn (drei Preise), die Marie-Curie-Realschule plus aus Bad Marienberg (ein Preis) sowie das Martin-Butzer-Gymnasium aus Dierdorf (vier Preise), das Wiedtal-Gymnasium aus Neustadt/Wied (ein Preis), das Private Gymnasium aus Marienstatt (ein Preis), der Raiffeisen-Campus Dernbach (ein Preis), das Landesmusikgymnasium aus Montabaur (ein Preis), das Werner-Heisenberg-Gymnasium aus Neuwied (zwei Preise) und – last but not least – das Gymnasium im Kannenbäckerland aus Höhr-Grenzhausen, das mit 27 verliehenen Preisen mehr als die Hälfte der Urkunden für sich einheimste. Besonders erwähnenswert ist an dieser Stelle die Qualifizierung von Emma-Sophie Saile. Für ihre Arbeit im länderübergreifenden Wettbewerb erhielt sie zusätzlich zu einem Buch den Sonderpreis des Präsidenten der Kultusministerkonferenz, einen Geldpreis in Höhe von 150 Euro.

Die Gruppenarbeit von Jannis Knödgen und Minh Nguyen wurde für ihre hervorragende Leistung (ebenfalls im länderübergreifenden Wettbewerb) mit dem Preis des Bundestagspräsidenten dotiert, eine viertägige Fahrt nach Berlin. Auf das Errungene, den Einsatz und die Leistungen, die die Schüler des Gymnasiums der Kannenbäckerstadt erbracht haben, ist Schulleiter Nino Breitbach, dessen Schule seit 2017 Europaschule ist, mehr als stolz.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Hätte es den Nationalsozialismus nicht gegeben, so hätte man ihn, damit sich die geistig Verwahrlosten von heute darin suhlen können, erfinden müssen!
juergen mueller:
Herr Schupp,wie kommen Sie darauf,dass man gerade Sie in einen direkten Vergleich mit den "Dosen-Politikern" gestellt habe?Seien Sie doch einfach nur froh,dass Ihr Konterfei nicht auf einer Dose war.Das hätte die Berechtigung zu einer Anzeige sein können.Meine Oma hat immer gesagt:"Getroffene Hunde bellen".Ich an Ihrer Stelle hätte mir nicht entgehen lassen,den ersten Ball zu werfen - nicht auf den Mann mit dem Schnorres,denn der ist ja tot. Machen sie doch lieber ernsthafte Politik,als diese anderen zu empfehlen und schauen sich einmal "Verstehen Sie Spaß" an.
Heiner Kuhlmann:
Ist der Vorname des Täters bekannt? Danke.
Antje Schulz:
Der Kommentar von K. Schmidt muß richtig gestellt werden. Die AfD hatte bei der Kreistagswahl nicht rund 350.000 Wähler, sondern rund 350.000 Stimmen. Jeder Wähler konnte bei Kreistagswahl bis zu 50 Stimmen vergeben. Im Bundesdurchschnitt liegt die AfD momentan bei etwa 13 Prozent. Da sind 7,4 Prozent für die AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz nunmal weiter unter Schnitt. Das heißt, daß die Wähler im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Arbeit der AfD nicht besonders zufrieden sind, jedenfalls weit weniger als im Bundesdurchschnitt. Und das liegt auch an der schlechten Arbeit von Uwe Junge.
K. Schmidt:
Das Argument, alle Wahlen in der Konstitution sind vorher abgesprochen, soll deshalb nicht ziehen, weil auch die meisten anderen Beschlüsse vorher abgesprochen und somit nur noch abzunicken sind? Und Junge soll man einfach nicht ernst zunehmen? Als Vorsitzender der drittstärksten Landtagsfraktion? Leute, genau so hält man dieses politische Krankheitssymptom am Leben, genau so wird man die Afd nicht wieder los. Bekämpft sie doch endlich mit vernünftiger Politik, nicht mit solch dilettantischen Quengeleien. Selbst die 350.000 Wähler bei der Kreistagswahl hat die AfD sich nicht selbst gewonnen, sondern die haben die anderen Parteien verloren. Warum versucht denn keiner, die zurück zu gewinnen? Das lässt sich so auf alle Ebenen übertragen. Man kann es nicht verstehen.
Antje Schulz:
Uwe Junge ist kein ernst zu nehmender Politiker.
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