Allgemeine Berichte | 10.10.2019

Pfarrei der Zukunft Neuwied

Die Kirche bleibt im Dorf

Neue Pfarrei startet am 1. Januar 2020

Neuwied. Am 1. Januar 2020 startet die Pfarrei Neuwied – und zwar genau auf der Fläche des bisherigen Dekanates Rhein-Wied. Für die neue Pfarrei hat die Bistumssynode gefordert, dass es weiterhin verlässlich erreichbare Gottesdienste und Gottesdienstzeiten gibt. Das soll eine vorläufige Gottesdienstordnung sicherstellen, die für das Jahr 2020 gelten wird. Im Sommer 2020 werden hauptamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger und ehrenamtliche Räte die Gottesdienstordnung überprüfen und gegebenenfalls weiterentwickeln. Der Gottesdienstplan verteilt die Eucharistiefeiern nach klaren Kriterien: Weiterhin feiern Gemeinden flächendeckend in der ganzen Pfarrei der Zukunft die heilige Messe. Bis die genaue Zahl der Priester in der Pfarrei der Zukunft Neuwied feststeht, geht der Gottesdienstplan zunächst von acht Priestern aus. Jeder Priester feiert am Wochenende zwei Sonntagsmessen. Bei der Auswahl der Orte und Zeiten hat die Steuerungsgruppe berücksichtigt, wieviele Gläubige bei den Zählungen bisher in den Pfarreiengemeinschaften die Eucharistie mitfeiern beziehungsweise in den letzten zwei Jahren mitgefeiert haben. An Orten mit Messen am Vorabend und am Sonntag, die regelmäßig mehr als 100 Menschen mitfeiern, wird nach Möglichkeit weiterhin ein Sonntagsgottesdienst verlässlich zur gleichen Zeit gefeiert werden – am Vorabend oder am Sonntag. Es gibt keinen zentralen Gottesdienstort der Pfarrei Neuwied. Die Messen sind regional breit gestreut, damit sie für viele Menschen gut erreichbar sind. Als Gottesdienstzeiten sind in der Regel am Vorabend um 17 und 19 Uhr und am Sonntag um 9 und 11 Uhr; so können gegebenenfalls ein Priester, ein Organist/eine Organistin oder Küsterin/Küster zwei Messen sicherstellen. An den Orten, an denen keine Sonntagsmesse (vorabends oder sonntags) stattfindet, soll auf jeden Fall regelmäßig eine Eucharistiefeier an Wochentagen stattfinden. Auch für die Gottesdienste an den kirchlichen Feiertagen gibt es Regeln; besondere Gottesdienste wie Kirmesmessen, Schützen- und Junggesellen-Gottesdienste und Kirchweihfeste werden die Gemeinden vor Ort weiterhin feiern. Taufe, Hochzeits-Termin und Beerdigungen vereinbaren die Gläubigen wie bisher im Kirchenbüro vor Ort. Schon bisher feiern Gruppen und Gemeinden ihren Glauben außer in der Eucharistiefeier auch in vielen anderen Gebets- und Gottesdienstformen. Auch in der künftigen Pfarrei Neuwied werden sie weiterhin zu Taizé-Gebeten, Segensfeiern, Rosenkranzgebeten, Wald- und Werkstattgottesdiensten und zur MusikkircheLive zusammenkommen. Besonders präsent bleiben will die Pfarrei auch weiterhin in vielen verschiedenen Kindergarten- und Schulgottesdiensten ebenso wie mit Gottesdienst-Feiern bei Eröffnungs- oder Jubiläums-Festen. In all diesen Gottesdienstformen engagieren sich auch ehrenamtlich aktive Frauen und Männer; sie bereichern damit schon bisher das Leben ihrer Kirchengemeinden vor Ort. Die Steuerungsgruppe will, dass Bewährtes beibehalten und zugleich neue Formen entwickelt werden, die den Menschen in den ganz verschiedenen Orten in der neuen Pfarrei Neuwied entsprechen. Diesem Ziel soll auch die jetzt vorliegende Regelung dienen und zur Sicherung der kirchlichen Grunddienste zunächst für das Jahr 2020 beitragen. Eine Arbeitsgruppe hat die Gottesdienstordnung in Rücksprache mit den ehrenamtlichen Gremien und Räten erstellt; alle Seelsorgerinnen und Seelsorger des Dekanates haben sie gemeinsam verabschiedet. Alle Details sind auf den Internetseiten und in den Pfarrbriefen nachzulesen.

Pressemitteilung

Dekanat Rhein-Wied

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