Cochemer Tafel bittet um Sachspenden für notleidende Menschen
Die Lebensmittel werden knapp
Vereine, kirchliche Gremien, Gruppen, Firmlinge oder Unternehmen können mit Sachspendenaktionen wirkungsvoll unterstützen
Cochem. Mit einem ganz besonderen Aufruf wendet sich die Cochemer Tafel in diesen Sommermonaten an die Bevölkerung. Die von den Lebensmittelmärkten, Warenhäusern, Discountern, Bäckereien, Metzgereien und Landwirten dankenswerterweise zur Verfügung gestellten Lebensmittel reichen zur Zeit kaum noch aus, um der weiterhin hohen Zahl der Tafelkunden einmal wöchentlich in ausreichendem Maße Nahrungsmittel zur Verfügung zu stellen. Dies ist um so bedauerlicher, da an die Tafelkunden, die erst am Ende der Ausgabezeit bedient werden können, oft nur noch kleine Mengen abgegeben werden können. Vor allem für die Hilfesuchenden, die eine weite Anreise zur Cochemer Tafel in die Endertstraße auf sich genommen haben, ist dies eine unbefriedigende Situation.
Hinzu kommt, dass die Vorräte aus Sachspendenaktionen, wie etwa der Globus-Spendenaktion vom Dezember letzten Jahres, die als Notreserve eingesetzt wurden, nun ebenfalls aufgebraucht sind. Die Cochemer Tafel bittet deshalb die Bevölkerung um Lebensmittelspenden für Menschen, die durch die verschiedensten Lebensumstände in Not geraten sind. Benötigt werden einwandfreie, orginalverpackte, haltbare Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum nicht abgelaufen ist, wie Mehl, Zucker, Nudeln, Reis, Obst- und Gemüsekonserven, Eintöpfe, trockene Hülsenfrüchte, Kaffee, Kakao, Tee etc.
Auch Vereine, Frauengemeinschaften, kirchliche Gremien, Gruppen, Firmlinge oder Unternehmen können mit Sachspendenaktionen die Arbeit der Cochemer Tafel wirkungsvoll unterstützen. Die Lebensmittel können jeweils montags und dienstags nachmittags von 14 Uhr bis 16 Uhr in der Cochemer Tafel in der Endertstraße 59a abgegeben werden. Hier erhalten zu dieser Zeit interessierte Spender auch weitere Informationen unter Tel. (0 26 71) 60 59 82.
