Allgemeine Berichte | 17.12.2019

Die Burgbläser luden zum Adventskonzert in die Rheinbreitbacher Pfarrkirche

Die Musiker sagten ihren Zuhörern den lieben Advent an

Mit großem und mit kleinem Blech versetzten die Burgbläsern ihren Zuhörern in besinnliche Vorweihnachtsstimmung. Foto: DL

Rheinbreitbach. Mit dem aus Südtirol stammenden „Andachtsjodler“, der seinen Ursprung im liturgischen Umfeld der Christmette hat, begrüßten die Burgbläser Rheinbreitbach ihre Zuhörer von der Empore der Pfarrkirche Sankt Maria Magdalena zu ihrem Adventskonzert.

Mit diesem wollten sie, wie schon in den Vorjahren, ihren Besuchern, unter diesen auch Pfarrvikar Andreas Arend, wieder helfen, dem hektischen Alltag der Vorweihnachtszeit zu entfliehen und in andächtiger Atmosphäre feierliche Melodien zu genießen.

Durch die bis auf den letzten Platz besetzte Kirche zogen die Burgbläser dann vor den Altar, wo sie unter Leitung von Dirigentin Jennifer Menden mit „Wir sagen Euch an den lieben Advent“ das Adventslied des Mainzer Kirchenmusikers Heinrich Rohr intonierten, das diese 1954 nach einem Text von Maria Ferschl komponiert hat.

„Lassen Sie sich bei unserem adventlichen Konzert von warmen Klängen verzaubern und verbringen Sie mit uns gemeinsam hier bei bekannten und neuen Stücken einen besinnlichen Abend“, so der Vorsitzende Martin Dahmen.

Der Advent diene der Vorbereitung auf die Geburt Christi. Die zwei brennenden Kerzen am Adventskranz würden signalisieren, dass es mindestens noch zwei Wochen dauern würde, bis Weihnachten vor der Tür stehe. „Für Kinder ist dies eine unheimlich lange Zeit, bis endlich der Weihnachtsbaum bewundert und Geschenke ausgepackt werden können. Für Erwachsene verfliegt diese Zeit bei alle dieser vorweihnachtlichen Hektik im Nu. Wir möchten diesen Augenblick langsamer vergehen lassen, entschleunigen und Sie ein wenig besinnlich stimmen“, erklärte er.

Diese gelang seinen Musikern hervorragend mit dem „Praise to the lord“ des Niederländers Carl Wittrock. Mit größter Wahrscheinlichkeit besser bekannt war den Zuhörern der gebürtige Römer Ennio Morricone dank seiner Filmmusiken. Aus diesen hatten die Burgbläser mit „Gabriels Oboe“ aus dem 68-er Film „The Mission“ mit Robert de Niro, dem Soundtrack aus „Cinema Paradise“ aus dem Jahr 1988 und mit einer Melodie aus Sergio Leones Italo-Western „Spiel mir das Lied vom Tod“ die Trilogie „Cinema Morricone“ zusammengestellt. Mit der boten sie schon einen Vorgeschmack auf ihr Jahreskonzert 2020, in dem sie sich ganz der „Filmmusik“ widmen werden.

Nach John Denvers „Perhaps Love“ und Ed Sheerans „Perfect“ kehrten die Burgbläser mit der klassischen Melodie „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!“, aus dem Jahr 1623 wieder zur Weihnachtsmusik, um sich von dieser dann wieder mit mit dem Popsong „You raise me up“ von Brendan Graham & Rolf Lovland wieder etwas entfernten. Ganz anders der „Christmas“-Kanon des barock-Komponisten Johann Pachelbel, an den sich der auf einem Gedicht der Engländerin Sarah Flower Adams basierende Choral „Nearer my god to thee“ anschloss. Mit dem im deutschsprachigen Raum als Adventslied bekanntes Werk, dem auf den von Friedrich Heinrich Ranke (1798–1876) umgetexteten Chorsätzen aus Georg Friedrich Händels Oratorien „Joshua“ und „Judas Maccabäus“, der Komposition „Tochter Zion, freue dich!“, wäre das vorweihnachtliche Konzert in der Kirche ausgeklungen, wenn die Burgbläser ihren Zuhörern nicht noch als Zugabe aus dem Musicalfilm „Meet me in St. Louis“ von Herzen gewünscht hätten: „Have yourself a merry litte Christmas!“ DL

Mit großem und mit kleinem Blech versetzten die Burgbläsern ihren Zuhörern in besinnliche Vorweihnachtsstimmung. Foto: DL

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