Traditioneller Kolpingball der Kolpingfamilie Nievern- Fachbach-Miellen e. V.
Die Narren in der „Märchenwelt“
Märchenhaftes Programm aus Tanz, Büttenreden und Sketchen
Nievern. Mit einem märchenhaften Programm aus Tanz, Büttenreden und Sketchen, nahmen die Verantwortlichen der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen e. V. die Narren mit in die „Märchenwelt“ der Gebrüder Grimm.
Rappelvoll war die bunt geschmückte Narrhalla in Nievern auch bei der 35. Auflage des Kolpingballs. Pünktlich startete das karnevalistische Spektakel mit dem Auftakt eines sehr jungen und dynamischen Elferrates, die in Gestalten der berühmtesten Märchen die Bühne betraten. Der Ritter aus „Schneewittchen“ mit dem Herz in der Hand, der den Prinzen beruhigte und sagte: „Das ist das Herz von einem Wildschwein, gefolgt von der bösen Schwiegermutter mit „Spieglein an der Wand“. Marco Hermann, Sitzungspräsident, begrüßte die Narren aus Nah und Fern sowie die Ehrengäste und versprach ein fantastisches Programm.
Dieses startete auch sofort mit den Tanzmäusen, eine Kooperation der Kolpingsfamilie und des Fachbacher Carnevals Verein. Aus einem schönen Traum erwachten sie als Meerjungfrauen und wirbelten gekonnt über die Bühne. Das närrische Publikum forderte für diese tolle Leistung die erste Zugabe. (Trainerinnen Daniela Beisel, Melanie Hilgert, Judith Klein und Katja Patzig).
Flott ging es weiter mit „Back to 80er“, dass das Showballett des HCV (Daniela Fondel) gekonnt tänzerisch und akrobatisch darbot und so manchen sofort in diese Zeit zurück katapultierte.
Das Showballett vom Carneval Comitee‘ Oberlahnstein beeindruckte mit einem flotten Charleston und die Turmgarde der Traditionsgarde Rot-Weiß Lahnstein glänzte mit einem tollen Gardetanz, der Perfektion. Auch die kleinsten schmissen die Beinchen zu („Komm und tanz.“).
Mit bunten Regenschirmen traten die Wilden Hühner (Kindertanzgruppe FCV) auf und ließen die Sonne mit perfektem Tanz scheinen. Eine Augenweide war die Lahngarde des FCV, die Rhythmus und Bewegungsabläufe synchron präsentierten.
Post und Pöstchen (Lars Hilgert und Peter Beisel) nahmen in einem Zwiegespräch die Geschehnisse des vergangenen Jahres auf’s Korn und sorgten für Bewegung der Lachmuskulatur. Sie zogen unter anderem die Postzustellung durch den Kakao. „Sach mal Peter, hast du von dem parkendem Auto im TEDI-Markt gehört?“ „Nee, war das auch schon wieder dat Helga?“ „Ein Fahranfänger sacht man, ob der natürlich aus Nievern kommt, weiß ich nett“.
Der Märchenonkel (Dr. Björn Birkenstock) verstand es als Comedien, blitzschnell in mehrere Rollen zu schlüpfen und die Liebesgeschichte von „Rapunzel“, der die Haarpracht doch sehr auf die Nerven ging, lustig darzustellen. „Beendet wär das Haarproblem, mit einem Friseurtermin“.
Armin Roth der „Meenzer Jung“ erzählte von dem Versuch, bei der Oma im Haus ein Bild aufzuhängen, während der Bauhofmitarbeiter alias Jupp Schmitz (Martin Staudt), für weitere Lacher sorgte.
Hoher Besuch stand auf dem nächsten Programmpunkt. Die Tollitäten aus Lahnstein Prinz Thomas II. vom Sparda-Schloss(Thomas Grebel) und „Ihre Lieblichkeit“ Lahno-Rhenania Laura I. (Laura Fuß) mit großer Abordnung, sowie Prinz Freddy I. von „Hotel und Beach“ mit den Beachgirls Jacqueline Pollack, Jovana Pollack, Jana Frey und Hofkanzler Frank Spiegel und der EKG Bad Ems grüßten mit Helau.
Nach deren Grußworte und „Prinzenlieder“, ging es weiter mit dem Solo im Gardetanz Julia Schmidt.
Beeindruckende Tanzdarbietung zeigte das Männerballett aus Kamp-Bornhofen „The Crazy Dudes“ vom KKC 84 mit ihrem Showtanz „Apachen“. Auch die Nieverner „Lahn Ochsen“ schwangen die Beine im Takt als Funkemariechen.
Alles im Griff auf dem sinkendem Schiff hatten die „New Generation of Dufty Movies“, während die feschen Kosakinnen der Hot Chocolate alles andere als kalten Wind über die Bühne wehen ließen.
Die Showtanzgruppe „Urban 5“ präsentierte sich in einer Mischung aus Robotern und flotten Tänzerinnen, bevor das fünfstündige Programm dem Ende zu ging. Markus Münch und Marco Hermann (M&M) wandelten die Märsche gesanglich um, bevor Julia Schmidt mit ihrer kraftvollen Stimme, dass Stimmungsbarometer zu platzen brachte. Das große Finale mit allen Akteuren sorgte für ein buntes Abschlussbild einer grandiosen „Märchenhaften Sitzung“. Schweren Herzens stimmte Sitzungspräsident Marco Hermann das Schlusslied an und entließ die Nieverner Narren mit „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ in Aftershow-Party mit der Musikkapelle „Perplex“, die die Landgemeinde bis in die frühen Morgenstunden wach hielt.
Tolle Tanzeinlagen wurden gezeigt.
Post und Pöstchen (Lars Hilgert und Peter Beisel) nahmen in einem Zwiegespräch auf.
