Allgemeine Berichte | 24.02.2017, 16:38 Uhr

Ganztags-AG führt ein Musical an der Realschule plus Rheinbrohl auf

„Die Schule der Träume“

Bei der Vorbereitung stand die Vermittlung von Teamfähigkeit und das Trainieren sprachlicher Ausdrucksfähigkeit im Fokus.privat
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Rheinbrohl. Ein großer Star zu werden – welcher junge Mensch träumt nicht davon? So ist es nicht verwunderlich, dass die „Schule der Träume“ sich großer Beliebtheit erfreut und vor Anmeldungen kaum retten kann. Auch das notwendige Schulgeld schreckt hierbei nicht ab. Das Schulleben auf dieser besonderen Schule stellt die Mädchen und Jungen auch direkt vor neue Herausforderungen – Schönheitsunterricht, ein Ellenbogenkurs und das Unterrichtsfach „Wie werde ich Millionär?“ stehen zum Beispiel statt „Bücher lesen“ oder „ein Instrument erlernen“ auf dem Stundenplan. Die anfängliche Begeisterung der neuen Schülerinnen und Schüler wandelt sich ziemlich schnell in Unmut um. Die künftigen Stars merken schnell, dass es gar nicht um ihre persönlichen Träume geht. Am Ende gibt es eine Show, in welcher der Superstar gesucht wird. Alle müssen ihr musikalisches oder tänzerisches Können vor einer Jury unter Beweis stellen. Ein ehrliches Feedback zum Wohle der Kandidaten gibt es aber nicht. „Das hast du ganz toll gemacht, aber singen kannst du leider nicht und daher bist du auch nicht in der nächsten Runde.“ Langsam begreifen die Schülerinnen und Schüler, dass sie beispielsweise nur für Werbezwecke benutzt werden sollen. Die Stimmung wird immer schlechter und die Erkenntnis deutlich, dass es ohne klassische Schulbildung nicht geht, wenn man im Leben erfolgreich sein möchte. 18 Schülerinnen und Schülern aus dem Ganztagsschulbereich gelang es mit ihrer AG-Leiterin, Frau Axana Welz-Klein, Erzieherin im Anerkennungsjahr, ein brisantes Thema altersgerecht aufzuarbeiten. Im Vordergrund stand dabei für die angehende Erzieherin nicht die perfekt inszenierte Aufführung, sondern die Vermittlung von Teamfähigkeit und das Trainieren sprachlicher Ausdrucksfähigkeit. Zudem war ein gewisses Durchhaltevermögen wichtig für den Erfolg des Projektes. Das Feedback der Aktiven fiel demnach recht unterschiedlich aus. Aber alle waren sich einig, dass bei der Aufführung selbst die Harmonie innerhalb der Gruppe spürbar wurde. Unterstützt wurde das Projekt bezüglich der Gestaltung des Bühnenbildes von der Kreativ-AG unter der Leitung von Frau Sabine Kruft, in musikalischer Hinsicht von Musiklehrer Johannes Wörle. Für die Technik stand FSJler Lukas Fiest zur Verfügung.

Bei der Vorbereitung stand die Vermittlung von Teamfähigkeit und das Trainieren sprachlicher Ausdrucksfähigkeit im Fokus.Foto: privat

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