Jubiläum: Fünf Jahre M.A.E.H. - Miteinander, Arbeiten, Erleben, Hegen - in Kettig
Die Tierhaltung der Förder- und Wohnstätten feiert Geburtstag
Kettig. Die Tierhaltung M.A.E.H. - abgeleitet von Miteinander, Arbeiten, Erleben, Hegen - in der Förder- und Wohnstätten in Kettig (FWS) ist nun schon fünf Jahre alt. Es war ein dunkler Novembertag im Jahr 2011.
Viele Gäste folgten der Einladung zum Richtfest der Futterküche, welche auf dem extra gepachteten Grundstück von 2.000 Quadratmetern erbaut wurde. Dieses Richtfest war gleichzeitig der Startschuss für alle Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngruppen der Förder- und Wohnstätten, endlich eigene Tiere halten, versorgen, kuscheln und lieb halten zu können.
Im Vorfeld wurde eigens eine Konzeption für dieses Projekt geschrieben. Fast ein Jahr dauerte es bis das bis dato brach liegende Gelände verwandelt wurde in eine Ruhe-Oase voller Tiere verschiedenster Rassen. Viele Ställe wurde erbaut, rollstuhlgerechte Wege wurden angelegt, Zäune wurden gespannt und viel Rasen wurde ausgesät.
Mit vielen Tieren darf gekuschelt werden
Die Bewohnerinnen und Bewohner waren überglücklich, als die ersten Hühner mit ihrem Hahn Konstantin einzogen und sie mit den ersten selbst aus dem Nest geholten Frühstückseiern verwöhnten. Mit dem Einzug der Kaninchen wurde gekuschelt und geknuddelt, worauf sie seit Jahren gewartet hatten.
Die vier handzahmen Ziegen, die vor fünf Jahren mit ihrem Einzug die Knuddelrunden vervollständigten, freuen sich seither über tolle Spaziergänge, das Bürsten und Streicheln der Menschen in der FWS.
Pünktlich zum fünften Geburtstag wurde auch der lange geplante Ententeich fertiggestellt. Ein Projekt, das die Organisatoren lange vor eine große Herausforderung stellte.
Auch Gruppen aus Altenheimen, Kindergärten und Schulen kommen zu Besuch
Heute erfreuen sich Bewohner, Mitarbeiter und zahllose Gäste und Wanderer an den Wasserspielen und den fünf prächtigen Enten, die M.A.E.H. seit einigen Monaten ihr zu Hause nennen. Die begleitenden Tierärzte und das zuständige Veterinäramt bestätigen regelmäßig die Gesundheit der Tiere und die artgerechte Tierhaltung. Stolz zeigt sich die FWS Kettig, ein solches Angebot seinen Bewohnerinnen und Bewohnern bieten zu können.
Kaum eine Einrichtung bundesweit, in der Menschen mit Behinderung leben, arbeiten und gefördert werden, hat sich bisher einer solchen Herausforderung angenommen.
Sehr dankbar ist die FWS den beiden ehrenamtlich Beschäftigten Iris Ehrmann und Lothar Moskopp aus der Nachbarschaft, die das Projekt hervorragend unterstützen.
Selbst der Kettiger Bürgermeister Peter Moskopp sieht M.A.E.H. als Bereicherung für die ganze Ortsgemeinde. Unzählige Besuchergruppen aus Altenheimen, Kindergärten, Schulen und Vereinen werden regelmäßig bei M.A.E.H. begrüßt.
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