Brinkmann & Spehl haben im Odendorfer Zehnthaus gespielt
Die Welt der Klezmermusik
Swisttal. Zu einem besonderen Musikabend hatte der Verein Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig seine Mitglieder, Freunde und Förderer in das Odendorfer Zehnthaus eingeladen – und Wort gehalten. Denn es wurde für die rund 70 Musikinteressierten ein unvergesslicher Abend. Klezmermusik stand auf dem Programm, und die Programmplaner hatten bei der Auswahl der Künstler ein glückliches Händchen bewiesen. Georg Brinkmann und Bernd Spehl, Klezmermusiker und Meister ihres Fachs, hatten die Gestaltung des Abends übernommen und sorgten beim Publikum und beim Vereinsvorstand für zufriedene Gesichter. Eigentlich spielen sie jeder in einer anderen Band, in einer anderen Formation. Weil sie aber so gut miteinander harmonieren, tun sie sich für besondere Projekte zusammen und treten dann als Duo auf. Und weil sie demnächst bei den Bonner Klezmertagen spielen, haben sie zur Freude der hiesigen Klezmerfans ihre Generalprobe kurzerhand ins Odendorfer Zehnthaus verlegt. Die Fans hielten das für eine gute Entscheidung und feierten die beiden Künstler mit reichlichem Beifall. Ein Programm konnten die beiden Vollblutmusiker nicht präsentieren. Sie sind so aufeinander eingespielt, dass sie so etwas nicht brauchen. Denn die beiden spielen nicht ein vorgegebenes Programm herunter, sondern improvisieren jeden Abend eine neue Musikfolge mit neuen, spontan „komponierten“ Melodien.
Das ist eben nur möglich, weil die Beiden in Sachen Klezmer total auf einer Wellenlänge funken. Ihre Musikinstrumente, die Klarinette, die Bassklarinette und das Akkordeon, beherrschen sie meisterlich und holen alles nur Mögliche aus ihnen heraus. Das reicht vom chromatischen Lauf über das die Töne verwischende „Aufjaulen“, das jubelnde und jauchzende Trillern und Tirilieren bis hin zum herzzerreißenden Schluchzen und den Einsatz von Klappen ihrer Instrumente als Schlagwerk. Wenn sie dann noch mit ihren Füßen im Rhythmus auf der Stelle treten, sieht man förmlich - je nach Tempo - einen Trauerzug dahinziehen, Tänzer bei einem Fest über den Tanzboden wirbeln oder rituelle Tänze absolvieren. In diesen Momenten möchte man einfach nur die Augen schließen und genießen. Das war auch Vielen im Publikum anzusehen, die mit geschlossenen Augen und hier und da mit wippenden Füßen die melodischen Klarinettenklänge auf sich wirken ließen. Schwermütige Melodien, andererseits aber auch schwungvolle lebenslustige Klänge rissen das Publikum mit. So war es dann kein Wunder, dass das Publikum die Künstler mit begeistertem Beifall verabschiedete und nur nach mehreren Zugaben entließ. Natürlich kam auch die Frage, wann man hier in der Nähe wieder einmal Gelegenheit habe, das Klarinetten-Duo zu hören. Die Termine stehen schon fest; am Samstag, 20. Juni um 19 Uhr beim Sommerfest der botanischen Gärten der Stadt Bonn und am Samstag, 19. September in der Lutherkirche in Bonn.
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