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Stellungnahme des AStA zur Eigenständigkeit des Koblenzer Uni-Standorts

Die ersten Blumen blühen

Die ersten Blumen blühen

Ein Beispiel von Weltklasse: Mit Roboter Lisa gewann der Campus Koblenz mehrfach den Weltmeistertitel.Foto: privat

14.02.2019 - 11:31

Koblenz. Mit großem Interesse vernehmen die Mitglieder des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) am Campus Koblenz die Nachricht zur Verselbstständigung des Campus Koblenz, sowie zur Fusion des Campus Landau mit der TU Kaiserslautern. Nach langem Warten werden nun endlich Fakten geschaffen, dies wird begrüßt, jedoch fordert der AStA ausdrücklich die enge Einbeziehung der größten Interessengruppe, der Studierendenschaft in den Prozess der Trennung und Verselbstständigung. Viel zu lange haben sie auf verlässliche und klare Informationen warten müssen, während die Studierendenschaft hinnehmen musste, dass studentische Vertreter aller Campi, mit Ausnahme von Koblenz, zu Gesprächen eingeladen, sie jedoch wieder ausgeladen wurden. Ein Gespräch vor der Entscheidung hätte der AStA sehr begrüßt, nun müssen sie die Interessen ihrer Statusgruppe unter den gegebenen Umständen bestmöglich vertreten.

Findet der langwierige Entscheidungsprozess, der an allen drei Standorten der Universität in den letzten Monaten für Unruhe und Unklarheiten gesorgt hat, hiermit ein - vorläufiges - Ende?

Der Ministerrat hat die Entscheidung getroffen, den Standort Koblenz in Zukunft als eigenständige Universität aufzubauen. Ab jetzt ist eine Beteiligung der studentischen Interessensvertretungen unumgänglich. Die größte Statusgruppe dieser Universität muss aktiv in den anstehenden Zukunftsprozess eingebunden werden.

In der Vergangenheit wurde die Universität finanziell an der kurzen Leine gehalten, zu Lasten von Studierenden und Lehrenden. Die Landesregierung hat nun die Chance, den Wissenschaftsstandort Koblenz endlich angemessen auszustatten und sinnvoll auszubauen. Die immens gestiegene Zahl an Studierenden wurde in den letzten Jahren, weder in den Kapazitäten der Lehre, noch in denen der Verwaltung, angemessen abgebildet. Insbesondere in den großen Fächern im Lehramt besteht dringend Handlungsbedarf, damit die Lehrerbildung in Rheinland-Pfalz weiterhin sichergestellt werden kann. Bestehende Probleme, wie Personal- und Raummangel, wie sie in den letzten Jahren durch das Wachstum an Studierenden immer stärker zum Vorschein kommen, müssen an dieser Stelle überwunden werden, um die Zukunftsfähigkeit des Standortes zu sichern.

Trotz dieser widrigen Umstände bildet der Wissenschaftsstandort Koblenz seit vielen Jahren erfolgreich Lehrkräfte aus und zeichnet sich durch eine Informatik von Weltklasse, sowie starke interdisziplinäre Studiengänge, aus. Diese Stärken gilt es bei dem Trennungsprozess sinnvoll zu unterstützen und auszubauen.

Der Standort Koblenz ist für die Wirtschaft und Bildung in der Region essenziell. Der Aufbau einer eigenständigen Universität Koblenz ist für die Region eine große Chance, jedoch darf die Landesregierung den Standort nicht als Überbleibsel einer Universität Koblenz-Landau sehen. Sie muss den administrativen Aufbau und strukturellen Ausbau des Standortes als Chance begreifen und entsprechend investieren - finanziell wie ideell.


Intensive Zusammenarbeit


Eine intensive Zusammenarbeit ist nun zwingend notwendig, um den verschiedenen Statusgruppen einen sauberen und funktionierenden Übergang in die neue Struktur zu ermöglichen. Die Studierendenschaft fordert eine aktive Beteiligung und ein klares Mitspracherecht bei ebenso zwingend notwendigen, zeitnahen Gesprächen mit allen Beteiligten, sowie bei dem Prozess der Umstrukturierung.

Der AStA als Vertretung der Studierendenschaft des Campus Koblenz wird für die Interessen seiner Statusgruppe und die Zukunft des Standortes Koblenz eintreten.

Pressemitteilung des

AStA Campus Koblenz

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An sich ist das Bücherschrank-Projekt ja eine tolle Sache. Das innogy hier jedoch mit einem Lieferanten zusammenarbeitet, der seine Zulieferer nicht bezahlt hat und der wegen Insolvenzverschleppung verurteilt wurde geht gar nicht. Man kann nur hoffen, daß mit dem absehbaren Ende von innogy nun auch dieses Treiben ein Ende hat.

Behauptungen ohne Beispiele

Ulrich Kossak :
Hat jemand überprüft ob nur Sinziger Bürgerinnen und Bürger unterschrieben haben? Und wo konnte man für das NVZ unterschreiben
Roland Janik:
Entschuldigung, ich vergaß, das Abstimmungsverhalten der CDU-Fraktion beim Thema Nahversorgungszentrum als Beispiel zu nennen, als gegen mehr als 3.500 Unterschriften Sinziger Bürgerinnen und Bürger entschieden wurde.
armesDeutschland:
ist ja super, dann haben wir demnächst noch mehr Mitmenschen die Ihr Haus und Hof verspielen, der einzige der hier profitiert der Staat und die Casinos.
Spieler:
Gut das dieses rechtliche Hick-Hack endlich beseitigt wird und die Nutzer nun legal diese Dienste verwenden könen. Ein Stück mehr Rechtssicherheit.
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