Konzert an der Waldorfschule
„Die vier Elemente“
Neuwied. Ein außergewöhnliches Konzert gab es im Festsaal der Waldorfschule zu hören. Die drei Musikerinnen von Antamár boten eine Klangperformance vom Feinsten: Im Wechsel von freier Improvisation und klassischen Stücken zogen sie das Publikum in Bann.
Das Trio hatte ein vielfältiges Instrumentarien-ABC aufgebaut: von Altblockflöte, Basstrommel, Cello über verschiedenen Flöten, Gongs, Klangschalen, Trommeln, Percussion und Stabspielen bis hin zum Xylophon.
Die vier Elemente wurden durch die Stimmen und Instrumente vortrefflich zum Klingen gebracht und zu Klangteppichen verwoben. Zu Anfang stieg schwebender Renaissance-Gesang empor, wandelte sich zu indianisch inspirierten Rhythmen, Vater Himmel und Mutter Erde wurden besungen. Später klang die Wassermusik auf, umrahmt von Percussion-Klängen und einer Regentrommel.
Tanja Schwarz, Margarete Herrig und Anneke Bouwman setzten dabei kunstvoll Gesangs- und Instrumentalstücke ein, die das Publikum in die ganz besonderen Eigenschaften eines jeden Elementes eintauchen ließen. Insgesamt war dieses musikalische Gesamtkunstwerk eine äußerst gelungene Veranstaltung an einem schönen Ort. Die Zuhörerinnen und Zuhörer bedankten sich mit lang anhaltendem Beifall und Spenden.
