JGV Buschhoven hält Tradition aufrecht
Dorfmaibaum auf dem „Toniusplatz“ aufgestellt
Buschhoven. Zu den bekanntesten Bräuchen rund um den Maibaum zählt das Maibaumaufstellen: In vielen Städten und vor allem Dörfern in der Region wird an einem zentralen Platz ein Maibaum aufgestellt. Traditionell gehört dies zu einer der zentralen Aufgaben der jeweiligen Junggesellenvereine. Auch in Buschhoven ist das Maibaumstellen auf dem „Toniusplatz“ in der Dorfmitte eine Tradition, jedoch war hier bislang stets die freiwillige Feuerwehr für die Errichtung zuständig, bis in diesem das erste Mal seit der Neugründung im Jahr 2011 der JGV Buschhoven diese Aufgabe übernahm. Gemeinsam wurde im Morenhovener Wald eine geeignete Fichte ausgesucht und mit Traktor und Anhänger nach Buschhoven gefahren. Dort angekommen wurde der Baum geschält und die Spitze mit Krepppapier geschmückt, ehe er mit Hilfe von Leitern und Traktor in das extra für den Baum existierende schmale Loch gehoben wurde. Mit Holzkeilen befestigten die Junggesellen den Baum im Loch, sodass auch bei starkem Wind keine Gefahr des Umkippens besteht. Neben der Errichtung des Dorfmaibaums war der JGV Buschhoven auch in diesem Jahr wieder traditionell in der Mainacht unterwegs, um in den umliegenden Dörfern Maibäume und -herzen zu stellen. Von Brenig über Rheinbach und Euskirchen kehrten die Baumsteller erst in den Morgenstunden wieder in Buschhoven ein, wo der Rest des Vereins ein Lager mit Grill, Pavillon und Feuer errichtet hatte. Von hier aus wurde das eigene Dorf überwacht, damit weder der Dorfmaibaum gestohlen werden konnte und zudem nur Bäume errichtet wurden, die beim JGV im Vorhinein angemeldet worden waren.
