Gemeinschaftsarbeit in Niederdrees
Dorfplatz wurde für die Kirmes hergerichtet
Niederdrees. „Blamabel und unerträglich“: So beurteilten viele Niederdreeser den Zustand des Dorfplatzes im Schatten des Kirchturms von Sankt Antonius, wo am Wochenende das Festhochamt zur Kirmes sowie die Gefallenenehrung stattfinden und der Kirmesfestzug seinen Ausgang nehmen soll. Ungepflegt und verwildert war die Grünanlage, die Bänke und den Brunnen hatte sich die Natur bereits teilweise zurückerobert.
Über seine Internetseite www.niederdrees.de startete deshalb der Ortsausschuss einen Aufruf zur Selbsthilfe, dem etliche Bürger folgten. Da wurde in Teamarbeit gemäht, geharkt, geschnitten, gekehrt, geschrubbt und weggeräumt, was das Zeug hielt, und nach gut zwei Stunden war der Dorfmittelpunkt für die Kirmes, zu der wegen des 25. Jubiläums der Niederdreeser Jugendfeuerwehr auch zahlreiche auswärtige Besucher erwartet werden, repräsentativ wiederhergestellt.
Parallel dazu wurde auch die Ruhebank an der Ecke Kreuzburgweg/Alte Holzgasse wieder dem Benutzer zur Kenntnis gebracht, war sie doch bereits gänzlich im hohen Gras verschwunden. Zum Schluss befestigte der Ortsausschussvorsitzende und Ortsvorsteher Holger Klöß noch die vom NABU verliehene Plakette mit der Auszeichnung zum „schwalbenfreundlichen Dorf“ an einem gebührenden Platz neben der Eingangstür der Alten Schule. Dann klang der Tag mit einem Grillfest aus. Wieder einmal wurde die Verbundenheit der Niederdreeser mit ihrem Dorf eindrucks- und wirkungsvoll zum Ausdruck gebracht.
