Allgemeine Berichte | 05.07.2017, 12:08 Uhr

Bonner Rosenfreunde aktiv

Dortmunder Rosarium hinterließ einen bleibenden Eindruck

Die Bonner Rosenfreunde während ihres Besuches in Dortmund.privat
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Bonn. Die Bonner Rosenfreunde machten sich mit einer stattlichen Reisegruppe auf zum Besuch des Deutschen Rosariums Dortmund. Dort wurden sie von Thomas Lolling und dem Leiter der Dortmunder Rosenfreunde, Hermann Kopp begrüßt. Nach einem stärkenden Mittagessen begann die Führung, die Thomas Lolling sachkundig und sehr informativ gestaltete. Am Beispiel der Rosenbeete erklärte er die Gestaltungsprinzipien bei der Beetbepflanzung in Dortmund: Einheitliche Sorten - gleiche Farben - gleiche Bodenansprüche der Begleiterstauden. Bei der Farbgestaltung der Rosenbeete gibt es allerdings auch Ausnahmen, bei denen unterschiedliche Rosenfarben auftreten, der Kontrast aber durch die Farben der Stauden abgemildert wird.

Herzstück des Rosariums ist der Kaiserhain

Eine Rarität, die sehr wichtig für die Entwicklung der öfter blühenden Rosen war, ist Rosa chinensis „Old Blush“. Eine etwas unscheinbare Rose, mit einer großen Bedeutung für die Züchter. Auch eine für den Rosengärtner angenehme Rose Amadis, eine Boursault-Rose, führte er am kratzfreien Unterarm eindrucksvoll vor, die stachellose Rose. Der ADR-Garten mit den geprüften, modernen Rosen ist eine eindrucksvolle Anlage, in der alle Prädikatsrosen angepflanzt sind. Das Herzstück des Rosariums aber ist der Kaiserhain, der den Bonner Rosenfreunden ein Feuerwerk an Rosen- und Staudenblüten bot.

Das Deutsche Rosarium Dortmund beeindruckt mit seiner weitläufigen Anlage, unzähligen Rosen aller Sorten. Allein der Rosenweg weist 30 verschiedene Gärten auf, die die „Bonner“ in der zur Verfügung stehenden Zeit gar nicht alle besichtigen konnten. Beeindruckt waren die Gäste vom Rhein auch von der Ramblerrose „Bobby James, die hoch in den alten Baumbestand hineinwuchs, ein Wahrzeichen des Rosariums, das Jahr für Jahr die Besucher begeistert. Die Führung endete am Haus der Rose, idealerweise hatten dort fleißige Hände der Dortmunder Rosenfreundinnen ein reichhaltiges Angebot an Kaffee und Kuchen bereitgestellt, das die Bonner dankbar annahmen. Ein großes Sortiment bunter Sammeltassen veredelte den Kaffeegenuss.

Hermann Kopp überreichte dem Freundeskreisleiter Bonn, Bernd Hölzenbein, als Erinnerung an den Besuch in Dortmund die Rose „Dortmunder Rosenfreunde“, getauft anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Freundeskreises Dortmund.

Als Fazit bleibt festzuhalten: Der Besuch des Deutschen Rosariums Dortmund hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und lohnt einen weiteren Besuch, zumal die Dortmunder Rosenfreunde vorbildliche Gastgeber waren.

V.li. Freundeskreisleiter Bernd Hölzenbein und Hermann Kopp.

V.li. Freundeskreisleiter Bernd Hölzenbein und Hermann Kopp.

Die Bonner Rosenfreunde während ihres Besuches in Dortmund.Fotos: privat

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