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Die Leadership-Kultur-Stiftung feiert ihr 40-jähriges Jubiläum und vergibt erstmalig den Theo Hülshoff Preis

Dr. Sr. M. Elisa Döschl geehrt

20.11.2019 - 16:24

Neuwied-Engers. Der Andrang war groß. 80 Akademiker aus vier Jahrzehnten berufsbegleitender Weiterbildung kamen im prunkvollen Dianasaal zu einem Stiftungs-Jubiläum zusammen, das gar keines war. Und so stellte Dr. Alexander Kiel, Vorstand der Leadership-Kultur-Stiftung (LKS), direkt zu Beginn klar: „Grundstein unserer Organisation ist der Modellversuch „Betriebspädagogik“, der 1979, vor 40 Jahren, ins Leben gerufen wurde.“ Aus dem Modellversuch wurde ein etabliertes Programm, aus dem Programm ein Verein und aus dem Verein 2004 eine gemeinnützige Stiftung, die seit 2016 ihren Sitz im Schloss Engers in Neuwied hat. So feierten die Ehemaligen, Professoren, Partner und Freunde der Stiftung vor allem eine vor 40 Jahren visionäre Idee: Ehrengast und ehemaliger Vorstand der Stiftung, Prof. Dr. Theo Hülshoff, hatte sich Ende der 70er Jahre mit anderen HochschullehrerInnen der Universität Koblenz-Landau und anderen Hochschulen zusammengeschlossen, um für BerufspraktikerInnen aller Organisationsformen berufsbegleitende, weiterbildende Studiengänge zu entwickeln. Was heute bei der Vielzahl meist privater Hochschulangebote selbstverständlich scheint, war vor 40 Jahren revolutionär. Über 1.500 Studierende kamen seitdem in den Genuss einer betriebspädagogischen, akademischen Ausbildung – vom Zertifikat Führungspädagogik bis hin zum strukturierten Forschungs- und Promotionskolleg, für Führungskräfte, die berufsbegleitend eine Promotion anstreben.


Lob für den Gründungsvater


Die Gastredner Prof. Dr. Martin Fischer vom Karlsruher Institut für Technologie und Oberbürgermeister Jan Einig betonten in ihren Grußworten daher besonders den Pioniergeist des Gründungsvaters der Stiftung Prof. Dr. Hülshoff, zu dessen Ehren auch erstmals der Theo Hülshoff Preis für hervorragende Verdienste um die Leadership-Kultur ausgelobt wurde. Preisträgerin Dr. Sr. M. Elisa Döschl waren die Überraschung und Freude anzusehen. Vorstand und wissenschaftlicher Leiter der Stiftung, PD Dr. Alexander V. Steckelberg, verwies in seiner Laudatio darauf, dass es ihr in den letzten 15 Jahren erfolgreich gelungen sei, Philosophie und Konzepte der Leadership-Kultur-Stiftung und der Betriebspädagogik in ihrem beruflichen Umfeld zu leben und zu transformieren sowie ihr Selbstverständnis an den Werten der Stiftung zu orientieren.


40 Jahre alt und aktueller denn je


Dass auch unter den aktuell Studierenden herausragende Führungspersönlichkeiten sind, zeigte der launische Vortrag von Andreas Lorenz, der zurzeit berufsbegleitend den Zertifikatslehrgang der LKS durchläuft und hauptberuflich als Topredner und Berater für große Unternehmen aktiv ist. Sein Vortrag verdeutlichte vor allem die Praxisrelevanz der Leadership-Philosophie der Stiftung. Haider Hassan, 2. Vorsitzender Friends Kinderhilfe e.V., stellte das Förderprogramm für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler auf Sri Lanka vor, das von der LKS vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde. Das Motto des Programms: Mit den eigenen Weiterbildungsmaßnahmen in Deutschland Bildungschancen in Sri Lanka ermöglichen. Der Ansatz: Für jeden eingeschriebenen Teilnehmer in einem LKS Weiterbildungsprogramm übernimmt die Leadership-Kultur-Stiftung mindestens zwei Jahre lang die Ausbildungskosten für einen sri-lankischen Jugendlichen– mit dem Ziel, diesem einen Schulabschluss zu ermöglichen („One for One“- Prinzip). Für Haider Hassan steht damit „die LKS nicht nur für hochwertige berufsbegleitende Weiterbildung, sondern für wertebasiertes Handeln und ganz konkrete Hilfe zur Selbsthilfe“. Musikalisch eingerahmt wurde das Programm von einem Duett der Stipendiaten der Villa Musica, dem Schlossherren. Bei so viel Synergien war sich auch der Oberbürgermeister sicher, dass „die Leadership-Kultur-Stiftung hier im Schloss Engers, einer Hauptstätte der Musikkultur, sehr gut aufgehoben und eine Bereicherung für die Stadt Neuwied ist.“ Dass sich auch die Gäste wohlfühlten, unterstrichen sie durch den angeregten Austausch bis in die späten Abendstunden. Vorstand Dr. Alexander Kiel war sich daher auch nach der Veranstaltung sicher, dass „das Jubiläum wichtige Impulse für die zukünftige Ausrichtung und Arbeit der Stiftung geliefert hat.“

Pressemitteilung

Leadership-Kultur-Stiftung

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Kommentare
juergen mueller:
Frau Esken u.Erfahrung? Die SPD u.gute Umweltentwicklungen u.sozial verträglicher Klimaschutz schon "immer" eine Herzensangelegenheit? Seit wann das denn?Schon mal besser gelogen. Es ist nicht zu fassen,mit welcher Abgebrühtheit man sich hier noch als glaubhaft verkaufen u.aus dem roten Scherbenhaufen noch ein einigermaßen ansehnliches Puzzel machen will.Anstatt sich die Glaubensfrage selbst zu stellen,wird weiter lustig polarisiert u.an für die mit sozialen Unwahrheiten zu fütternde Bevölkerung gearbeitet.Sozial u.christlich sollte die SPD aus ihrem Wortschatz einfach streichen.
Uwe Klasen:
Schon zweimal startete der Sozialismus in Deutschland " ... in die neue Zeit" und endete Tragisch!
juergen mueller:
Bei all dieser Lobhudelei wird wohl vergessen,dass durch SchuWi Koblenz in eine Schuldenfalle geraten ist,von der sie sich bis dato u.bis in die Zukunft nicht erholen wird.Auch unvergessen sollte sein,dass er Widerstände aus der Bevölkerung als "Blödsinn" abgetan hat.Und ja,zu seiner Zeit als OB durchgeboxte Projekte haben Koblenz auch geschadet.Apropo Umweltamt - eine Phantombehörde,deren Berechtigung über Jahrzehnte man als überflüssig bezeichnen kann,da sie in Sachen Umwelt total versagt hat.Vermessen u.voreingenommen ist zu behaupten,in seiner Amtszeit habe eine wohltuende/offenherzige Identifikation der Koblenzer Bevölkerung mit ihrer Heimatstadt stattgefunden.Ich finde,dass hier ein Mensch seine Arbeit gemacht hat nach dem Motto:"Mein Wort ist Gesetz",nach seinen Vorstellungen,keine Widerstände duldend,schon garnicht aus der Bevölkerung.Unter "etwas besonderes u.unverzichtbar" stelle ich mir etwas anderes vor.Es fehlt nur noch,dass Hofman-Göttig ebenfalls Ehrenbürger wird.
Christian S.:
Ich lebe seit Jahren in den USA. Eigentlich wollte ich zurückkehren nach Deutschland. Aber mir wird himmelangst bei diesen Entwicklungen. Ich fühle mich nicht mehr sicher bei meinen Besuchen in Deutschland. Es wird immer meine Heimat bleiben, doch eine die ich nicht wiedererkenne.
Karl:
Ein Deutschland in den wir gut und gerne leben!!!! Es kotzt einen an. Es wird einfach alles hingenommen!
Donald Trump:
An solche Vorfälle müssen wir uns erinnern, wenn wir auf dem Weg zur Wahlurne sind.
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