Allgemeine Berichte | 13.06.2018

Bei der Mitgliederversammlung des Adenauer Fördervereins stellte sich der 50-Jährige vor

Dr. med. Marcus Raum ist neuer Chefarzt der Chirurgie am St.-Josef-Krankenhaus

Gruppenfoto bei der Vorstellung (von links): Hermann-Josef Romes, Pflegedienstleitung Birgit Kriegel, Renate de Temple, Dr. med. Werner Spira, Chefarzt Chirurgie Dr. med. Marcus Raum, Dr. med. Gerhard Aymanns, Bernd Schiffarth (Vorsitzender des Fördervereins), Kaufmännische Leitung Alfred Pitzen. UM

Adenau. Im St.-Josef-Krankenhaus Adenau wurde die Chefarztstelle der Chirurgischen Abteilung mit Dr. med. Marcus Raum besetzt, der sich bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins des Adenauer Krankenhauses vorstellte. Der Vorsitzende des Fördervereins, Bernd Schiffarth, hatte zur Mitgliederversammlung eingeladen, da es formell notwendig geworden war, eine neue Satzung zu beschließen.

Gleich nach der Begrüßung der rund 30 Mitglieder in der Cafeteria stellte sich der neue Chefarzt der Chirurgie vor und gab dabei auch die Ziele der Weiterentwicklung der Chirurgischen Abteilung bekannt. Dr. Marcus Raum ist 50 Jahre alt und ein „echter Kölner Junge“, wie er selbst sagte. Er hat in seiner Heimatstadt studiert und auch seine ärztliche Laufbahn begonnen, die ihm noch eine breite Ausbildung in der Facharztausbildung der Chirurgie bot. Ab dem Jahr 2004 war Dr. Raum am Universitätsklinikum Groningen in der Niederlande als Traumatologe sowie als Leitender Oberarzt der Gesamtchirurgie des Universitätsklinikums tätig. Dort hat er viel Erfahrung mit der Leitung und Organisation einer chirurgischen Klinik gesammelt. Danach wechselte er auf die Chefarztstelle im Klinikum Siegburg. Eigentlich wollte Dr. Raum keine Chefarztstelle mehr besetzen, bis er die Stellenausschreibung vom Adenauer St.-Josef-Krankenhaus in den Händen hielt. Das war genau richtig: ein kleines Krankenhaus mit einem hohen Potenzial mit direktem Einzug zur legendären Rennstrecke des Nürburgrings, die als lokales Traumazentrum zertifiziert und damit zur Primärversorgung Schwerunfallverletzter personell und organisatorisch aufgestellt ist.

Durch seine langjährige unfallchirurgische Tätigkeit kann Dr. Raum einen ausgesprochen umfangreichen OP-Katalog vorweisen und beherrscht neben der klassischen Polytrauma- und Frakturversorgung die prothetische Versorgung der Hüfte und der Schulter sowie die Kreuzbandchirurgie und schulterstabilisierenden Eingriffe.

Aber auch die Natur und die räumliche Nähe zur Heimat haben den Chirurgen begeistert, so dass er bereits in Dorsel ein Haus zur Miete gefunden hat und hier mit der Familie ankommen möchte. Auf hohem Niveau möchte der neue Chefarzt zusammen mit seinem Team die Chirurgie im Adenauer Krankenhaus ausbauen. Frei nach seiner Philosophie „Gesund in jedem Alter - gesund alt werden“, da sich die Erwartungshaltung der älteren Menschen geändert hat, so der Chefarzt. Für das doch eher kleine Krankenhaus zeichnete Dr. Raum für die Zukunft ein breites Spektrum mit sehr engagiertem Personal, das bald auch Lehrkrankenhaus der Uniklinik Aachen werden soll.

Schiffarth zeigte sich überrascht, wie breit das Spektrum bereits sei. Er sicherte Schiffarth die Hilfe des Fördervereins zu. In den 20 Jahren seit der Gründung des Fördervereins seien bereits Spendengelder von einer halben Million Euro eingesammelt worden. Er dankte vor allem den Adenauer Zünften, die gerade erst 35.000 Euro vom Benefizkonzert übergeben konnten.

Der Kaufmännische Leiter des St.-Josef-Krankenhauses, Alfred Pitzen, merkte zum neuen Chefarzt an: „Das war das Beste, was wir für Adenau erwarten konnten.

Hier wird die Chirurgie ganz klar nach vorn gebracht mit der bewährten ärztlichen Versorgung der Vergangenheit.“ Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass sich Dr. Raum voll auf das Adenauer Krankenhaus konzentrieren kann und die Chefarztstelle nicht mit dem Krankenhaus in Gerolstein teilen muss. „Er gab zu erkennen, dass er hier alt werden möchte. Im Krankenhaus ist der Umbau der Geriatrischen Rehabilitationsabteilung weit vorangeschritten“, so Pitzen. Die Verwaltung sei auf der Suche nach weiterem Pflegepersonal. Ziel sei es, das gesamte Adenauer Krankenhaus nach und nach auf Zwei-Bett-Zimmer umzubauen, so der Kaufmännische Leiter. Nach diesen aktuellen und umfangreichen Informationen waren die Mitglieder noch zu einem kleinen Imbiss eingeladen, bei dem es auch noch ausreichend Gesprächsstoff untereinander gab.

UM

Gruppenfoto bei der Vorstellung (von links): Hermann-Josef Romes, Pflegedienstleitung Birgit Kriegel, Renate de Temple, Dr. med. Werner Spira, Chefarzt Chirurgie Dr. med. Marcus Raum, Dr. med. Gerhard Aymanns, Bernd Schiffarth (Vorsitzender des Fördervereins), Kaufmännische Leitung Alfred Pitzen. Foto: UM

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