Allgemeine Berichte | 18.11.2024

Sessionseröffnung in Rheinbreitbach

Drei Mol von Hetze Alaaf – KG Me haalen et us eröffnet 5. Jahreszeit

Kinderprinzenpaar und der neue Orden.  Fotos: privat

Rheinbreitbach. Die Karnevalsgesellschaft Me haalen et us hat am Abend des 16. November im Bürgersaal von Rheinbreitbach ihre Sessionseröffnung gefeiert und dabei die neuen Kindertollitäten vorgestellt: Nele I. (aus dem Hause Menge) und Prinz Benedikt II. (aus dem Hause Nagel). Gemeinsam mit ihren Pagen Benedikt Näwie und Josefine Kamphausen werden sie während der Session als Botschafter des Rheinbreitbacher Karnevals auftreten. Der neue Sessionsorden thematisiert die Rettung der letztverbliebenen Dorfkneipe von Rheinbreitbach durch den Verein Koppelelfen und ist nicht nur karnevalistisches Edelmetall, sondern praktischerweise auch als (Bier)Flaschenöffner geformt.

Freudestrahlend, Strüssje werfend, selbstbewusst – und auf der Bühne dann mit E-Gitarren! – so präsentierten sich die Neuen. Ihr Motto: Mir sin die Hardrock Pänz! Unter dem Jubel der rund 250 Gäste stellte die ebenfalls neu ins Amt berufene Prinzenführerin Jessica Tjaden das „Paar im Ornat“ genauer vor. Der 11-jährige Benedikt spielt demnach leidenschaftlich E-Gitarre, engagiert sich bei der Jugendfeuerwehr und besucht die Gesamtschule Sankt Joseph in Bad Honnef. Karneval gehört in seiner Familie zur DNA: schon Vater Andreas, heute Geschäftsführer der KG (im Nebenberuf Leiter des Ordnungsamtes in Unkel), war vor genau 30 Jahren Rheinbreitbacher Kinderprinz. Mama Katja ist von Kindheit an im Karneval und in verschiedenen Tanzgarden der Verbandsgemeinde unterwegs.

Von Nele, die schon über Vorerfahrung als Pagin verfügt und nun selbst ins höchste aller karnevalistischen Ämter aufgestiegen ist, wurde bekannt, dass sie die 6. Klasse des CJD in Königswinter besucht. Auch sie ist noch 11 Jahre alt, tanzt von klein auf in der Rheinbreitbacher Burggarde und hat den inniglichen Wunsch einmal Notarin zu werden. Jetzt bezeugte sie aber erst einmal ihr großes Interesse am Karneval, was auch bei ihr für die gesamte Familie gilt: Schwester Lilly war bereits 2019 Prinzessin, Papa Enrico rockt als DJ die Karnevalsfeten und Mama Tünde ist so etwas wie die gute „Fee“ rund um die Bühne, außerdem Betreuerin bei der Burggarde.

Den großen Aufmarsch mit Weckmöhnen und Burgbläsern, Tänzern und Tänzerinnen der Burggarde und natürlich den fleißigen Mitgliedern der Karnevalsgesellschaft moderierte Präsident Andreas Frings mit den salbungsvollen Worten: „Tradition und Neuanfang! Das ist der Karneval in Rheinbreitbach.“ Der neue Orden der Karnevalsgesellschaft spiegelt das perfekt wider: gewidmet dem Rheinbreitbacher Sporteck, der letztverbliebenen Kneipe im Ort, ihren alten und neuen Freunden, insbesondere den Koppelelfen, die als jüngster Verein Rheinbreitbachs das Ziel verfolgen diese Instanz zu erhalten. Die wackeren Kneipenretter sind aber nicht nur Thekenkräfte (hinter und genauso gerne vor der Theke!), eine Abordnung der Elfen betätigt sich auch tänzerisch – als Männerballett. Sie tanzten das Finale dieser rundum gelungenen Sessionseröffnung, der als Gäste die Erpeler Stadtsoldaten mit Prinzenpaar und Garde, die KG Unkel sowie der Spielmannszug des TV Eiche aus Bad Honnef beiwohnten.

Als nächste Termine der KG folgen nun der 12. Rheinbreitbacher Nikolausmarkt (30.11. ab 14 Uhr auf dem Renesseplatz, die KG wird dort heiße Suppe ausschenken) sowie der traditionelle Koppel-Glühwein auf Rheinbreitbachs Hausberg am Nachmittag des 24.12. (Heiligabend). Für die Große Prunksitzung am 14.2.2024 (Valentinstag!), u.a. mit Lupo, Pläsier, dem Tuppes vum Land, Willi & Ernst und den Beueler Stadtsoldaten, startet der Kartenvorverkauf für die besten Plätze dieses Jahr exklusiv im Rheinbreitbacher Sporteck, und zwar am 23.11. von 10-12 Uhr. Restkarten gibt es dann in der neuen Rosenapotheke in der Bürresheimer Straße 6a ab Montag darauf.

Grandioser Auftritt der Koppelelfen.

Grandioser Auftritt der Koppelelfen.

Das Kinderprinzenpaar mit ihren Pagen.

Das Kinderprinzenpaar mit ihren Pagen.

Kinderprinzenpaar und der neue Orden. Fotos: privat

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