KG Rot-Weiß Queckenberg hatte Grund zum Feiern
Drei Schwestern bilden das närrische Dreigestirn
Prinz Willi I. , Jungfrau Wilma I. und Bauer Wilhelm I. wurden offiziell proklamiert
Queckenberg. In der rappelvollen Madbachhalle wurden die drei Schwestern Steffi, Birgit und Martina Maus zum neuen Damen-Dreigestirn der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Queckenberg proklamiert. Bürgermeister Stefan Raetz und Ortsvorsteherin Ilka Rick waren überaus angetan von dem attraktiven Schwesterntrio, das nun bis zum Aschermittwoch das Zepter im Rheinbacher Höhenort schwingt. Besonders Bürgermeister Raetz kam aus dem Bützen gar nicht mehr heraus.
Prinz Willi I. (Stefanie Häger), Jungfrau Wilma I. (Birgit Meurer) und Bauer Wilhelm I. (Martina Maus) stimmten unter Begleitung der Eifelfdombläser Houverath ihr „Mäuselied“ an, das während der Session zur Queckenberger Nationalhymne werden soll.
Närrische Erfahrungen in der Tanzgruppe
Den Karnevals-Bazillus hatten die drei Schwestern von ihren Eltern Willibald und Christel Maus in die Wiege gelegt bekommen, denn beide Eltern waren mit Herz und Seele Karnevalisten. Die Idee, als erstes Queckenberger Damentrio in die Geschichte einzugehen, kam den Schwestern vor zwei Jahren nach dem damaligen Karnevalszug. Schließlich hatten alle drei in den Tanzgruppen der KG jede Menge Erfahrung mit der fünften Jahreszeit sammeln können, und schnell waren auch neun Adjutanten überredet, das Trio unter der Leitung von Chefadjutantin Sabine Fahl während der Session zu unterstützen.
Die Namen „Willi“, „Wilhelm“ und „Wilma“ wurden übrigens als Reminiszenz an ihren leider verstorbenen Vater Willi Maus ausgesucht, der zu Lebzeiten als echter Karnevalsjeck galt. Das Motto des Damendreigestirns lautet: „Mir sin die drei Queckeberje Müs, sin außer Rand un Band und hann de Fasteloven fess in dä Hand!“ Natürlich hatten sie auch elf närrische Gebote parat, die dafür sorgen sollen, dass sowohl bei der beliebten Horndesitzung als auch beim Karnevalszug am Karnevals-Sonntag wieder das ganze Dorf mit von der Partie ist.
Auch in Fritzdorf wird gefeiert
Während „Bauer Wilhelm“ als Bankangestellte noch ledig und kinderlos ist, aber noch in Queckenberg wohnt, sind ihre beiden Schwestern jeweils verheiratet und Mutter zweier Kinder. „Prinz Wilhelm“ ist das Nesthäkchen und leitet mit ihrem Mann zusammen einen Obstbaubetrieb in Fritzdorf, weshalb das Queckenberger Dreigestirn in diesem Jahr wohl auch der Höhepunkt des Fritzdorfer Veilchendienstagszugs werden wird. „Jungfrau Wilma“ lebt mittlerweile in Ersdorf und arbeitet als medizinisch-technische Angestellte bei einem Hautarzt in Rheinbach.
Amtierendes Prinzenpaar verabschiedet
Doch bevor die drei „Mäuse“ das Zepter übernahmen, musste das noch amtierende Prinzenpaar Guido I. und Ilka I. (Rick) von seinem Amt entbunden werden, das das Ehepaar stolze drei Jahre lang inne hatte, waren sie doch in der Session 2009/10 die bis dato letzte erwachsene Queckenberger Tollität. In den Folgejahren hatten ein Kinderprinzenpaar und ein Kinderdreigestirn die närrische Regentschaft übernommen. Natürlich traten auch die kleine und die große Tanzgruppe der KG auf, wobei beide nicht nur mit einem Gardetanz, sondern auch mit einem sehenswerten Showtanz aufwarten konnten. Weitere Auftritte im Verlauf des gelungenen Abends in einer knatschjecken Madbachhalle lieferten Hermann „Scotty“ Rheindorf als „Schwaadlappe“, die „Apfelsinefunke“, die Wormersdorfer Burgstürmer, das Queckenberger Männerballett und als einer der Höhepunkte das Wormersdorfer Prinzenpaar Dirk II. und Nici I (Oswald) mit seinem Sessionslied „Ja wir sind gerne hier, bitte glaubt es mir!“ VJ
