15. Tour de Ahrtal
Durch das Wunderschöne Ahrtal waren tausende unterwegs
Müsch. „Wie komme ich denn von hier zur Autobahn. Komme aus dem Urlaub, aus Südfrankreich und muss nach Neuss, werde vom Navi aber immer wieder hierhergeleitet“, fragte eine Autofahrerin Bernhard Jüngling von der Verbandsgemeindeverwaltung am Stand der Touristinfo in Müsch. Auch etliche Motoradfahrer versuchten ab Kirmutscheider Kreuzung trotz Durchfahrtsverbot und Hinweis nur bis Müsch frei, die Strecke noch weiter zu fahren. Vielleicht sollte man sich überlegen, für den Durchgangsverkehr, der nicht zur Radveranstaltung will, eine Beschilderte Umleitungsstrecke einzurichten. Die Straßen waren an diesem Tag für jeglichen Automobil- und Motorrad Verkehr von Blankenheim bis Dümpelfeld gesperrt. Nur Rettungsfahrzeuge durften fahren. Auf 64 Kilometer und 15 Orte das wunderschöne Ahrtal erleben, waren die Rahmenbedingungen bei der 15. Auflage der Tour durchs Ahrtal. Bei angenehmen Temperaturen nahmen Tausende Große und Kleine Radler, Inlineskater und E-Bike Fahrer aus Deutschland und viele aus den Benelux Ländern, die Strecke von Blankenheim über die Bundestrasse 258 bis Müsch, ab hier über die L 73 nach Dümpelfeld und weiter auf dem Radweg Ahrabwärts bis Altenahr unter die Räder. Eine Gruppe aus Köln war mit Old Timer Rädern und der dazu passenden Kleidung von Ahrbrück bis Müsch unterwegs. In der Verbandsgemeinde Adenau wurde der Radler Tag mit einem Open Air Gottesdienst an der Hahnensteiner Mühle in Insul eröffnet. Anschließend segnete Pastor Michael Schäfer die Zweiräder. Die Polizei diesmal aus NRW sorgte bei der Verkehrsregelung für den Reibungslosen Ablauf und dass DRK Adenau meldete keine besonderen Vorkommnisse. In Müsch gab es Lachs frisch aus der Räucherei in allen Variationen, aber überall an der Strecke war für Speis und Trank bestens gesorgt. In Antweiler war nicht nur eine Stempelstelle errichtet, hier wurde auch noch Kirmes und Junggesellenfest gefeiert. Ebenso in Schuld wo vom vorherigen Abend Ahrfelsen in Flammen an den Buden den Radlern optimale Bewirtungsmöglichkeiten geboten wurden. Verschiedene Streckenlängen konnten nach der persönlichen Kondition gewählt werden. So fuhren die ganz sportlichen die 80 Kilometer der Ahr entlang, von der Quelle in Blankenheim bis zur Mündung in den Rhein in Sinzig.
SES
Mit dem Hochrad von Ahrbrück und wieder retour.
Alle hatten ihren Spaß.
