Verbandsgemeinde Adenau
EVM-Ehrensache unterstützt drei Projekte in der Verbandsgemeinde
Adenau. Nach dem Motto „Hilfe für Menschen in Not“ unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) seit nun schon sechs Jahren mit dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ Vereine und Institutionen in ihrem Versorgungsgebiet. Da der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau am ehesten weiß, wo die Not am größten ist und wo Hilfe dringend gebraucht wird, hatte Bürgermeister Nisius für dieses Jahr drei Projekte ausgewählt, die sich die 1.500 Euro Spende aufteilen. Zur Übergabe konnte Bürgermeister Guido Nisius den Leiter kommunale Betreuung der evm Berthold Nick und Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann im Rathaus begrüßen sowie die Vertreter der Institutionen der gemeinnützigen Projekte. Für das Projekt First Responder des DRK-Ortsvereins Adenau waren dies der stellvertretende Vorsitzende Josef Krebsbach sowie Renate Schmitt und Karin Robertz, von Rias Fundgrube oder „das etwas andere Kaufhaus“ Ria Braun und vom Projekt „Unser Notarzt“ im Förderverein St. Josef-Krankenhaus Adenau die Vorsitzenden Bernd Schiffarth und Alfred Pitzen. Bürgermeister Nisius bedankte sich bei dem Vertreter der evm-Ehrensache Berthold Nick und würdigte gleichzeitig die vorbildliche Arbeit und das herausragende Engagement der Aktiven in den drei Projekten. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wären diese sozialen gemeinnützigen Projekte nicht umzusetzen, so der Bürgermeister der ebenso wie Berthold Nick von der evm das Ehrenamt als wichtigste Säule im sozialen Netzwerk einer Kommune herausstellten, die hier Unbezahlbares leisten. Das Projekt „First Responder“ oder auch als ausgebildeter „Ersthelfer vor Ort“ kann qualifizierte Erste Hilfe leisten und so die Zeit zwischen Eintreten des Notfalls und Eintreffen des Rettungsdienstes verkürzen. Dies ist gerade und besonders wichtig im ländlichen Raum, wo es in der Tat noch weiße Flecken auf der Landkarte gibt und der Notarzt häufig etwas länger bis zum Einsatzort braucht. Die Einsätze der „First Responder“ sind kein Bestandteil des Rettungsdienstes und erfolgen kostenfrei. Im DRK-Ortsverein Adenau sind derzeit 26 Personen als „Helfer vor Ort“ ausgebildet, wobei die Zahl der Einsätze bereits 100 im Jahr erreicht. Der DRK-Ortsverein Adenau kommt für die Kosten der Ausbildung auf und freut sich über die 1.500 Euro, die im Projekt Verwendung finden. Dem schließt sich das Projekt „Unser Notarzt“ an, das vom Förderverein St. Josef-Krankenhaus Adenau ins Leben gerufen wurde. Adenau gilt noch heute als häufigster abgemeldeter Notarztstandort in Rheinland-Pfalz, wo zurzeit rund 60 Prozent der Notarzteinsätze nicht vom Krankenhaus Adenau kommen. Das Projekt zielt darauf ab, langfristig, eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Notarztversorgung auf dem Land durch die Gewinnung von notärztlichem Nachwuchs sicherzustellen. So kommt auch hier die Spende an die richtige Adresse. Beim dritten Projekt „Rias Fundgrube“ oder „das etwas andere Kaufhaus“, das im Jahre 2005 im Kellerraum der Verbandsgemeinde Adenau eröffnet wurde, ist die Zielsetzung, allen Bürgern für wenig Geld gut erhaltene und schöne Sachen anzubieten. Dabei geht es um die Nachhaltigkeit, gut erhaltene Kleidung, Wäsche und Haushaltswaren nicht wegzuwerfen, sondern weiterzuverwenden. Der Verein hat inzwischen 20 Mitglieder, wovon zwölf regelmäßig ehrenamtlich im Laden arbeiten. Ein Teil der Einnahmen werden an die „Adenauer Tafel“ - Markt für Leib und Seele - gespendet. Da das Sozialkaufhaus in Kürze in die Kollengasse umziehen wird, kommt auch hier die Spende der „evm-Ehrensache“ richtig an.
UM
v.l. Bürgermeister Guido Nisius, Berthold Nick, EVM-Leiter kommunale Betreuung, Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann, Ria Braun, Sozialkaufhaus, Karin Robertz, DRK-Ortsverein Adenau, Alfred Pitzen, „Unser Notarzt“, Renate Schmitt, DRK-Ortsverein Adenau, Bernd Schiffarth, „Unser Notarzt“, und Josef Krebsbach, DRK-Ortsverein AdenauFoto: UM
