Ehemalige Grundschüler aus dem Dahl treffen sich nach 50 Jahren wieder
Ehrenbreitstein. „1973 wurden wir eingeschult und das ist nun 50 Jahre her. Die Zeit vergeht!“ Anlass genug, das sich der Jahrgang 1966/67 endlich wieder trifft. Frank Hartung hatte die längste Anreise und kam mit seiner Frau aus Munster, Lüneburger Heide angereist. Lehrerin Frau Noethen - 85 Jahre - hat sich auch schon sehr auf das Treffen gefreut, aber konnte dann leider aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Auch der ein oder andere der ehemaligen Schülerinnen und Schüler musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen, aber so ist das leider im Leben.
Treffpunkt war um 15 Uhr im Café am Kapuzinerplatz in Ehrenbreitstein. Nach dem ersten Hallo und vielen herzlichen Umarmungen gab es erst mal Kaffee und Kuchen und einen kleinen Vortrag über die letzten 50 Jahre seit der Einschulung im Dahl. Gestärkt brachen alle dann zu einem Spaziergang durch Ehrenbreitstein auf. Vorbei an den Orten der Kindheit, wo sich jetzt jede Menge Kunst befinden. Es hat sich viel verändert hier.
Auch dem Dähler Born haben sie einen Besuch abgestattet und natürlich wie früher das bräunliche Wasser getrunken. Allerdings ohne Brausepulver, wie sie es als Kinder oft getan haben. Dann ging weiter zur ehemaligen Grundschule, in deren Räumen sich nun das Rhein-Museum befindet.
Da das Wetter genial war, gingen alle von dort gut gelaunt am Rhein entlang zur Lounge und haben es uns dort mit kühlen Getränken auf der Wiese gemütlich gemacht. Thomas Diekel hat ein 80er Jahre Ratespiel vorbereitet und es wurde gerätselt und viel gelacht.
Zum Abendessen gings dann ans andere Ende von Ehrenbreitstein. Es war allen wichtig, den ganzen Tag im geliebten Dahl zu verbringen. In der Nähe des Festungsaufzuges, wo sich früher der Sessellift zur Festung befand, findet man ein Restaurant, in dem man nicht nur die Klassiker Pizza, Nudel und Schnitzel bekommt, sondern wunderbare indische Küche.
Am späteren Abend nutzten alle das Wetter noch mal aus und ließen sich wieder im Freien nieder. Vor einem Pub in der Hofstraße waren noch Tische frei und man bekam dort leckere Cocktails serviert. Es gab jede Menge „weißt du noch“ und alle haben viel gelacht.
Als sie sich dann gegen Mitternacht verabschiedeten, war allen klar, dass man sich bestimmt bald wieder sehen wird. Am dem Ort der Kindheit, der allen das Gefühl von Heimat gibt und der ihnen eine unglaublich tolle Verbundenheit beschert hat.
