Das Rheinbacher Seniorenforum ist weiterhin aktiv
Ehrenamtliche Tätigkeiten werden fortgesetzt
Rheinbach. Unsere älteren Mitbürger leiden unter den gegenwärtigen Belastungen und Einschränkungen durch die Corona-Pandemie besonders. Als Risikogruppe sind sie von den Folgen einer Ansteckung mehr bedroht als andere. Zurzeit sind Senioren vor allem durch die Einschränkung ihrer sozialen Kontakte belastet. Viele alte Menschen leben schon in normalen Zeiten sehr isoliert, weil sie alleinstehend oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Ein Telefongespräch ist oft die einzige Möglichkeit, mit anderen zu sprechen, weil Besuche nicht erlaubt sind.
Das Rheinbacher Seniorenforum will auch jetzt den Alltag der älteren Mitbürger trotz der bekannten Schwierigkeiten weiterhin so erträglich wie möglich gestalten. Unsere hauptsächliche Tätigkeit, bei Problemen mit Behörden, Pflegediensten oder Krankenkassen zu beraten oder zu vermitteln, können wir augenblicklich nur telefonisch erfüllen. Unter Coronabedingungen ist dies eine besondere Herausforderung.
Auch die Hilfe für Ältere durch einen Jugendlichen, die die Taschengeldbörse vermittelt, ist derzeit Corona bedingt nur sehr eingeschränkt möglich. Vor wenigen Tagen konnte zum 384. Mal seit 4 ½ Jahren ein Jugendlicher zur Hilfe bei Senioren vermittelt werden. Leider ist die Werbung weiterer Jugendlicher für diese wichtige Aufgabe an den Rheinbacher Schulen zurzeit nicht möglich. Das Seniorenforum hofft daher, dass sich weitere Schüler für diese Aufgabe melden. (Tel. 0226/8355330 Sabine Mertes, E-Mail: info@rheinbacher-seniorenforum.de).
Wie in den Vorjahren konnte das Rheinbacher Seniorenforum in den vergangenen Weihnachtstagen 14 besonders bedürftige Seniorinnen mit einem kleinen Geldbetrag finanziell unterstützen.
Unser Projekt, durch Gewinnung von Sponsoren geeignete Haltestellen des „Rheinbacher Stadthüpfers“ mit von uns entwickelten seniorengerechten Sitzbänken auszustatten, befindet sich in der Endphase. 21 Bänke sind bereits aufgestellt, eine weitere wird in Kürze durch den Betriebshof der Stadt aufgestellt. Der Standort der letzten, der 23. Bank, ist noch offen.
Anfang des letzten Jahres wurden 500 Notfalldosen beschafft, um sie bei Aktionen als Werbung für den Verein an ältere Mitbürger auszugeben. Da dies aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht möglich war, wurd durch Presseartikel angeboten, die Notfalldosen direkt ins Haus zu bringen. Diese Aktion war ein voller Erfolg und wurde von den Seniorinnen und Senioren so gut angenommen, dass jetzt fast alle Notfalldosen verteilt sind.
Vor der letztjährigen Kommunalwahl wurde in Wahlprüfsteinen an die Parteien und Bewerber um das Amt des Bürgermeisters auf wichtige Themen aufmerksam gemacht, die in der nächsten Wahlperiode im Interesse der älteren Mitbürger umgesetzt werden sollten:
• Beseitigung gefährlicher Stolperstellen auf Gehwegen;
• Barrierefreie Gestaltung der Gehwege, z.B. Bürgersteigabsenkungen zur gefahrlosen Überquerung der Straßen;
• Erstellung eines Konzepts „Wohnen im Alter in Rheinbach“, z.B. zu den Themen „bezahlbarer, barrierefreier Wohnraum“, „altersgerechte Wohnformen“, „Entwicklung des Bedarfs an Pflegeeinrichtungen“;
• Förderung eines Pflegestützpunktes im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis mi Standort Rheinbach zur Verbesserung der Beratungsmöglichkeiten.
Diese Themen werden wir in unsere Gespräche mit den politischen Vertretern der Stadt einbringen und auch nachhalten.
Zahlreiche Mitbürger haben sich beim Rheinbacher Seniorenforum für die eigene Unterstützung oder die ihrer älteren Angehörigen bedankt. Das Seniorenforum möchte die ehrenamtlichen Tätigkeit gerne im bisherigen Umfang fortsetzen und würde sich deshalb über weitere Mitglieder sehr freuen, die dabei unterstützen.
Kontakt: 1. Vorsitzender Henning Horn, Tel. 02225/6087690 (AB)
E-Mail: Info@rheinbacher-seniorenforum.de,
Homepage: www.rheinbacher-seniorenforum.de;
Pressemitteilung
Rheinbacher Seniorenforum e. V.
