Allgemeine Berichte | 26.04.2024

DRK-Ortsverein Adenau

Ehrung für Blutspender

Hermann-Josef Romes (1. Vorsitzender), Anne Wiegmann, (Gebietsreferentin Blutspendedienst West), Dr. Werner Köckeritz, (100-maliger Blutspender), Christian Frings (Stv. Vorsitzender und Bereitschaftsleiter).  Foto: Werner Dreschers

Adenau.Mit ihren Blutspenden haben zahlreiche Menschen anderen Mitmenschen geholfen, sie haben Leben gerettet. Die besondere Bedeutung des Einsatzes für andere Menschen kam in einer Ehrung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zum Ausdruck. Hermann-Josef Romes, 1. Vorsitzender des Ortsvereins Adenau im DRK sagte den Spendern herzlichen Dank, Ehrennadeln und Urkunden wurden verliehen, dazu Einkaufsgutscheine als kleine materielle Anerkennung.

An 18 Blutspendeterminen im Jahre 2023 in Adenau, Ahrbrück, Antweiler, Nürburg und Wershofen nahmen 1.349 Spenderinnen und Spender teil, unter ihnen 145 Neuspender, ein gutes Zeichen für die Akzeptanz der Blutspende. Es ist wichtig, dass stets genug Blutspenden abgerufen werden können, es gibt saisonal Engpässe, die überbrückt werden müssen, hier ist die Haltbarkeit der aus dem Blut gewonnenen Präparate zu berücksichtigen.

Der Blutspendedienst West, zu dem Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland gehören, spricht von 15.000 Blutspenden, die täglich in Deutschland benötigt werden. Für Frühgeborene, bei großen Operationen, in der Krebstherapie, bei Organtransplantationen werden regelmäßig große Mengen Blutkonserven benötigt. Als Gast der Veranstaltung war die Gebietsreferentin Anne Wiegmann vom Blutspendedienst West vor Ort, auch sie dankte herzlich für den beständigen Einsatz zum Wohler anderer Menschen. Sie berichtete, dass in Rheinland-Pfalz die Blutspendenaktivität über dem Bundesdurchschnitt liegt. Blutspenden sind ab dem 18. Lebensjahr möglich, frühere Altersgrenzen sind weitgehend aufgehoben, es wird im Einzelfall nach ärztlichem Befund über den Spendeneinsatz entschieden.

28 Menschen wurden für ein selbstlosen Einsatz geehrt, unter ihnen haben 14 bereits 25 mal gespendet, 7 Spender 50 mal, 5 75 mal, und je einer 100 und sogar 125 mal. Jede Blutspende hat Menschen gerettet, hat ihnen Sicherheit und Lebensqualität vermittelt.

Bedauerlicherweise konnten nicht alle zu Ehrenden zum Termin kommen, anwesend waren André Nett, Wershofen, und Andreas Martin Bohn, Reifferscheid, beide 25-malige Spender, 50-mal gespendet hat Karl Mönig, Müllenbach, 75-mal Wolfgang Jansen, Schleiden, Maria Franziska Koch, Herschbroich und Ralf Klein, Mayschoß. Bereits 100-mal hat Dr. Werner Köckeritz, Wershofen, Blut gespendet.

Den Einsatz eines Automatischen Externen Defibrillators (AED) erläuterte sehr anschaulich Jutta Michels, Müllenbach. Sie ist u.a. als First Responderin und Mitglied in der Notfallseelsorge tätig. Erfreulicherweise werden zunehmend mehr AED, derzeit vorwiegend an öffentlichen Gebäuden, angebracht, der Standort ist einheitlich gekennzeichnet. Der lebensrettende Einsatz der AED ist einfach zu handhaben, eine sprachgesteuerte Menüführung ermöglicht auch Laien das Gerät sicher und effektiv zu bedienen. Zahlreiche intern programmierte Sicherheitsmerkmale verhindern, dass ein Einsatz fehlschlägt, es gibt sogar eine Schockabgabe, die speziell das Kindesalter bis etwa 8 Jahre berücksichtigt. Zu denken ist an die Eigensicherung, etwa bei nassen Untergründen, hier gelten die allgemeinen Regeln im Umgang mit elektrischen Geräten. Wichtig ist, dass der AED unverzüglich zum Einsatz kommt. Jede Minute zählt, mit jeder verstrichenen Minute verringert sich leider die Erfolgssausicht. Reanimation geht vor Defibrillation, erläuterte Jutta Michels, unterstrich, wie wichtig grundsätzlich die Reanimation ist. Auch in Erste Hilfe-Kursen wird sie anschaulich gezeigt, wer kann, sollte den Besuch solcher Kurse gelegentlich in Erwägung ziehen, eine Auffrischung der Ersten Hilfe-Kenntnisse ist immer sinnvoll, sie vermag Leben zu retten.

Hermann-Josef Romes (1. Vorsitzender), Anne Wiegmann, (Gebietsreferentin Blutspendedienst West), Dr. Werner Köckeritz, (100-maliger Blutspender), Christian Frings (Stv. Vorsitzender und Bereitschaftsleiter). Foto: Werner Dreschers Foto: Werner Dreschers Tannenweg 6 535

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Werbeplan 2026
Stellenanzeige Landschaftsgärtner und Hausmeister, 1.Anzeige "2+1 Aktion"
150 Jahre Zeitungstradition
150 Jahre Zeitungstradition
Filiale Andernach
150 Jahre Zeitungstradition
Stellenanzeige / 150 Jahre Zeitungsgeschichte
Empfohlene Artikel
Im Kurpark von Bad Neuenahr: Pascal Rowald, Gordon Schnieder und Bundeskanzler Friedrich Merz.
58

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Fünf Jahre ist es jetzt her, dass sich am 14./15. Juli 2021 eine verheerende Flut durch das Ahrtal wälzte, 135 Menschen aus dem Leben riss, zahllose Verletzungen an Leib und Seele forderte, Existenzen, Häuser, Straßen und Wege zerstörte und das ganze Tal nachhaltig veränderte – bis heute. Am fünften Jahrestag der größten Naturkatastrophe der jüngeren deutschen Geschichte gedachte...

Weiterlesen

Pfarrer Jörg Meyrer.
37

Als ich diese Zeilen schreibe, liegt der fünfte Jahrestag der Flut noch vor uns. Wenn Sie sie lesen, haben wir ihn hinter uns. Manche werden sagen: „Wir haben ihn geschafft!“ Und allein dieses Wort zeigt, wie viel dieser Tag vielen Menschen noch abverlangt.

Weiterlesen

v.l.n.r. Wolfram Hutsteiner, Leiter Kita St. Josef, Luisa Wittersheim, stellv. Leiterin Kita St. Josef, Ramona Mühlenkamp, Gesamtleitung Kita gGmbh, Anne Herrig, Vorsitzende des Kita-Elternausschusses und Kita-Förderverein.  Foto: privat
11

Altenahr. Sechs Jahrzehnte voller Leben, Lachen und Lernen - sechs Jahrzehnte, in denen Generationen von Kindern in der Kindertagesstätte St. Josef in Altenahr begleitet, gefördert und auf ihrem Weg ins Leben gestärkt wurden. Das runde Jubiläum war Anlass, um ein buntes Familienfest zu feiern.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
960

Ermittlungen nach Verpuffung: 39-Jähriger schwer verletzt

15.07.: Explosion in Einfamilienhaus

Rennerod. In den frühen Morgenstunden des 15. Juli 2025 ereignete sich um 01:40 Uhr eine Verpuffung in einem Einfamilienhaus in der Holzbachstraße in Rennerod. Dabei erlitt der 39-jährige Bewohner schwere Verletzungen. Eine Außenwand des Hauses wurde erheblich beschädigt, während zwei benachbarte Gebäude leichte Schäden davontrugen. Die Feuerwehr rückte aus, um den Vorfall zu bewältigen. Aufgrund der Ereignisse war es notwendig, die B54 für etwa eine Stunde zu sperren.

Weiterlesen

Symbolbild.
1710

Linienbus-Unfall auf der K 44: Fahrer eines Motorrades tödlich verletzt

13.07.: Motorradfahrer stirbt in Mülheim-Kärlich

Mülheim-Kärlich. Am 13. Juli 2026 ereignete sich gegen 18:44 Uhr auf der K 44 in Mülheim-Kärlich ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer tödlich verletzt wurde.

Weiterlesen