23-Jährige aus der Eifel bereist fünf Klima-Kipppunkte der Welt
Eifelerin im Amazonas
Kaifenheim. Die Journalistin und Moderatorin Louisa Schneider aus Kaifenheim in der Eifel, dokumentiert zusammen mit Naturfotograf Markus Mauthe die Auswirkungen globaler Klimaveränderungen. Dabei reisen sie gemeinsam und in Kooperation mit Greenpeace nach Westafrika, Kanada, in die USA, Grönland und jetzt am 3. September, als erste Station ihrer Reise, zum Amazonas-Regenwald in Brasilien. Schon heute sind die Auswirkungen der Klimakrise auch in Europa spürbar. Hitze- und Dürreperioden stellen Kommunen und Landwirtschaftsbetriebe vor Herausforderungen und die Feuer in der Sächsischen Schweiz und Brandenburg sind kaum unter Kontrolle zu bringen. Umso bitterer, wenn diese Krise durch absichtliche Brandrodung, wie im Amazonas Regenwald, befeuert wird. Im ersten Halbjahr 2022 wurde dort so viel Regenwald zerstört, wie nie zuvor – fast 4000 Quadratkilometer. Das entspricht einer Fläche eineinhalbmal so groß wie das Saarland. Krieg, Corona, Klimakollaps – die Krisen überschlagen sich. Die enorme Gefahr und das gesamtheitliche Bild der Klimakrise ist vielen Menschen immer noch nicht bewusst. Sie kommt langsam und dennoch unaufhörlich. Darum reisen Markus und Louisa zu fünf Kipppunkten auf der ganzen Welt, verstärken die Stimmen der Betroffenen vor Ort und erläutern Zusammenhänge des rasanten Artensterbens und der sich abzeichnenden klimatischen Kipppunkte. Mit dem Projekt möchten sie aber nicht nur die dramatische Lage dokumentieren, sondern auch Lösungen aufzeigen. Dabei werden die beiden ihre Arbeit täglich auf Social Media dokumentieren und zeigen dort was sie machen und mit wem sie sprechen. Zwei Generationen, zwei Perspektiven: Markus Mauthe, der seit über 30 Jahren die Zerstörung von Naturreservoiren und die Bedrohung all dessen für die Menschheit dokumentiert, ist Teil einer Generation, die maßgeblich Verantwortung am schnellen Voranschreiten des menschengemachten Klimawandels trägt. Auf der anderen Seite der Blickwinkel einer jungen Journalistin, die sich dem Kampf gegen die Katastrophe verschrieben hat, doch von real- und außenpolitischen Konflikten gebremst wird. Gemeinsam sprechen sie mit den Betroffenen vor Ort, also denjenigen, die jetzt schon am meisten unter den Folgen der Klimakrise leiden. Louisa Schneider, 23, ist gebürtige Eiflerin, Rheinland-Pfälzerin. Seit 2020 arbeitet sie als freiberufliche Journalistin und Moderatorin. Auf Social Media erklärt sie für eine junge Zielgruppe verschiedene Aspekte der Klimakrise. Markus Mauthe, 53, ist seit über 30 Jahren Naturfotograf, verfasste bereits 10 Bücher und hält regelmäßig Vorträge über seine Arbeit rund um die Welt.
