Allgemeine Berichte | 11.07.2017

Benefizkonzert mit „Heavens a Beer“ in der Propstei Buchholz

Eifelrocker spielten Rock in Mundart

Abwechslungsreiches musikalisches Programm ließ keine Wünsche offen

Hauptsänger „De Guiid“ beeindruckte mit einer ausdrucksstarken Stimme.

Buchholz. Einmal im Jahr geben die Eifelrocker „Heavens a Beer“ in der hiesigen Region ein Benefizkonzert. Am Samstag, 8. Juli, trat die Band zum ersten Mal in der Propstei Buchholz auf und glänzte mit bekannten Stücken von ihren beiden Alben „Tour de Eifel“ und „Vulkan-Express“. Den Erlös spendeten sie an den Förderverein der Propstei für den Erhalt des wohl einmaligen Kulturdenkmals.

Bevor die fünf passionierten Rocker De Byrt (Bass), De Guiid (Hauptsänger), De Rüd (Schlagzeug), De Göb (Gitarre und Gesang) und De Herb (Gitarre und Gesang) die altehrwürdige und noch recht gut erhaltene ehemalige Basilika rockten, bedankte der Vorsitzende des Fördervereins der ehemaligen Propstei Buchholz , Gerd Rothbrust, sich bei den Jungs für ihr großartiges Engagement und hieß sie herzlich willkommen.

„VrEIFELte Wurzeln der Protagonisten

Die Eifelrocker sammelten zum Teil schon früh viele Erfahrungen. So kamen zum Beispiel Byrt und Frontmann Guido, die bereits diverse nationale und internationale Veröffentlichungen verzeichnen konnten, aus dem Heavy Metal-Bereich. Bei einer gemeinsamen Probe entstand der Name der Band. Da die Wurzeln der Protagonisten allesamt sehr „verEIFELt“ waren, machte einer der Musiker, mit einem Fingerzeig auf ein Poster aufmerksam, auf dem das Wort „Heaven“ prangte. Sein spontaner Vorschlag: „Häv äns a Bier!“, was im Eifeldialekt so viel heißt wie „Lasst uns ein Bier trinken“ stieß allgemein auf große Zustimmung! Kurz darauf entstand auf dem Bierdeckel einer in der Eifel bekannten Brauerei das Band-Logo von „Heavens a Beer“.

Die Band präsentierte zunächst Rocksongs der 60er und 70er, bis sie dann, ausgehend von dem umgeschriebenen Song „Mir säin aus Wanderath“ ihren eigenen, individuellen und mitreißenden Eifelrock entwickelten. Als noch am gleichen Abend der Ruf nach einer CD laut wurde, war den Musikern klar:„Wir müssen ins Studio“. Also ging man auf die Suche nach einem geeigneten Aufnahmeort und landete bei Fabian Zimmermann, der mit Musikern der Band bereits seit vielen Jahren befreundet ist. Dieser erklärte sich bereit, mit seinem Studioteam das erste Album der Band „Tour de Eifel“ zu produzieren. Kürzlich folgte dann das zweite Album „Vulkan-Express“, welches anlässlich des Jubiläums „40-Jahre Vulkan-Express“ entstand. Selbstverständlich wird die Band auch beim Jubiläumsfest am 26. August im Lokschuppen Brohl musikalisch vertreten sein.

Am vergangenen Samstag erwies die Band sich jedoch erst einmal in der Propstei als ein perfekt aufeinander eingespieltes Musikerteam und bot ein Programm, das an Abwechslungsreichtum und Spielfreude keine Wünsche offenließ. Diese Meinung vertrat auch der 1. Beigeordnete der VG Brohltal, Richard Keuler, der an Stelle des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde, Johannes Bell, vor Ort war und den Vollblutmusikern für das mit fetzigen und nachdenklich stimmenden Songs gestaltete Konzert dankte.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.heavensabeer.de. FRE

„Heavens a Beer“ mit dem 1. Vorsitzenden der Propstei Buchholz, Gerd Rothbrust (2.v.l.),und dem 1. Beigeordneten der VG Brohltal, Richard Keuler. Fotos: FRE

„Heavens a Beer“ mit dem 1. Vorsitzenden der Propstei Buchholz, Gerd Rothbrust (2.v.l.), und dem 1. Beigeordneten der VG Brohltal, Richard Keuler. Fotos: FRE

Die Freude der Musiker am Rock´n Roll übertrug sich sehr schnell auf das Publikum.

Die Freude der Musiker am Rock´n Roll übertrug sich sehr schnell auf das Publikum.

Hauptsänger „De Guiid“ beeindruckte mit einer ausdrucksstarken Stimme.

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