Allgemeine Berichte | 22.11.2017, 10:04 Uhr

Günter Hochgürtel präsentierte neue CD und ältere Stücke

Eifeltroubadour mit regem Zuspruch

Im vollen Köllenhof genoss man mundartliche, hochdeutsche und französische Klänge

Günter und Barbara Hochgürtel präsentieren die Ergebnisse des künstlerischen Schaffens.CEW
341

Wachtberg-Ließem. Vor vollem Haus präsentierte Günter Hochgürtel am dritten Novemberwochenende 2017 Lieder seiner neuen CD „Und doch muss ich weiterziehn“ sowie bereits bekanntere Stücke aus vorangegangenen Werken. Schon seit Schulzeiten literarisch-muskalisch interessiert, hört man dem bühnenerprobten Liedermacher und Unterhalter nicht nur seine Herkunft, sondern auch seinen spezifischen Humor an, der den Nerv des Publikums pointiert trifft. Gleich, ob es sich um Balladen über langjährige Paare handelt, um kritische Lieder oder um einfach harmonisch angenehme Unterhaltung – Günter Hochgürtel bringt seine Darbietungen klanglich und inhaltlich auf den Punkt. Vermutlich ist dies das Erfolgsrezept des Mannes, für den sich schnell der Beiname „Eifeltroubadour“ gefunden hat.

Beeindruckt von der „vollen Bude“

„Ich bin immer wieder beeindruckt, dass die Bude so voll ist. Besonders hier, obwohl es schon das neunte Mal ist, dass ich hier auftrete“, war von dem Künstler selbst zu hören. Dass er keinen Allüren, dafür aber Texten und Musik leidenschaftlich verpflichtet ist, war wenige Minuten später in dem historischen Fachwerkhof in Ließem nicht zu überhören. Innerhalb der ersten Sätze und Takte war man im Geschehen und konnte sich auf heimatliche und anspruchsvolle Texte einlassen. In der neuen CD steckten zwei bis drei Jahre Arbeit, erklärte er dem Publikum und ließ die Gäste mit reichlich Humor gewürzt an Teilen der Entstehungsgeschichte teilhaben. Dann hörte man musikalisch gut umgesetzt Lebensgeschichten, Bissiges, Amüsantes aber auch Aufbruchstimmung, die man in verschiedenen Lebenslagen auch selbst schon verspürt hat.

Angesetzt zwischen Country, Folk, Jazz und französischem Chanson hat Günter Hochgürtel sich mittlerweile ein hörenswertes spezifisches Profil geschaffen, das immer wieder Säle füllt. Nachdem er beim ersten Auftritt im geschichtsträchtigen Hof vor rund 25 Zuhörern gespielt hat, hatte er sich schnell einen Namen gemacht und dreistellige Besucherzahlen angelockt. Auch an diesem Abend konnte der Troubadour auf ein volles Auditorium blicken, während er mit Herz, Seele und Humor seine Weisen vortrug.

Günter und Barbara Hochgürtel präsentieren die Ergebnisse des künstlerischen Schaffens.Foto: CEW

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag
Anzeige Sonderpreis wie vereinbart
Heimat aktiv AW
Heimat aktiv AW
Stellenanzeige Bürokraft
40 Jahre Brandschutz Balter
Anzeige Herbstbunt
Empfohlene Artikel
In ihrer Sitzung entschied die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Westerwald über förderwürdige Projekte zur Regionalentwicklung.
72

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Westerwald hat in ihrer sechsten Sitzung der laufenden Förderperiode Landrat Klaus Lütkefedder zum neuen Vorsitzenden gewählt, nachdem Markus Hof den Vorsitz vorübergehend übernommen hatte. In dieser Sitzung beschloss die LAG die finanzielle Unterstützung von insgesamt acht regionalen Projekten mit einem Gesamtvolumen von 1,4 Millionen Euro. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Luna Kahlenbach nahm ihren Preis aus den Händen von Bürgermeister Peter Jung entgegen. Auch Bibliotheksleiter Volker Trümper und Anna Lenz gratulierten der Gewinnerin.
76

Für Luna Kahlenbach hielt der diesjährige Lesesommer eine besondere Überraschung bereit: Bei der landesweiten Verlosung sicherte sie sich den vierten Preis. Neuwieds Bürgermeister Peter Jung überreichte der jungen Gewinnerin nun gemeinsam mit Bibliotheksleiter Volker Trümper und dessen Stellvertreterin Anna Lenz den Gewinn in der Neuwieder Stadtbibliothek. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Traumpfädchen „Langscheider Wacholderblik“.
35

. In der Vordereifel wurden die beiden Traumpfädchen „Langscheider Wacholderblick“ und „Virneburger Burgblicke“ erneut als Premium-Spazierwanderwege ausgezeichnet. Diese erneute Zertifizierung durch das Deutsche Wanderinstitut e.V. bestätigt die hohe Qualität der Wege und würdigt das Engagement der örtlichen Wegepaten sowie der beiden Ortsgemeinden. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Wandergruppe des Eifelvereins Andernach vor dem Hotel „Alte Post“ in Oberammergau
311

Andernach. Im Oktober veranstaltete der Eifelverein Andernach eine Mehrtagesfahrt nach Oberammergau. Der Ort ist für die zahlreichen, mit kunstvoller Lüftlmalerei verzierten Häuser, seine Schnitzkunst und vor allem für die alle zehn Jahre stattfindenden Passionsspiele bekannt. Dagmar Müller hatte ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, und da es auch das Wetter gut mit den 28 Urlaubern meinte, standen der Reisegruppe ein paar schöne Tage bevor.

Von Dagmar Müller aus Andernach

Weiterlesen

Bäume im Herbst
186

Der Zweigverein Montabaur 1888 e. V. des Westerwald-Vereins lädt am Sonntag, den 01.11.2026 zu einer ca. 14 km langen und als mittelschwer eingestuften Rundwanderung bei Höhr-Grenzhausen ein. Die Tour startet am Keramikmuseum und führt am Meisenhof vorbei bis fast nach Bendorf und dann am Albrechtshof wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Von Monika Heilmann aus Limburg

Weiterlesen

Mit Spannung wird der Moment erwartet, wenn die Braten aus der Glut geholt werden.
320

Höhr-Grenzhausen. Am Samstag, den 14. November 2026, lädt der Männergesangverein (MGV) Höhr e.V. zum traditionellen Aschenbratenfest ein. Ab 10:00 Uhr beginnt die Veranstaltung an der Grillhütte am Flürchen in Höhr-Grenzhausen. Der Festtag hat sich von einer vereinsinternen Feier zu einem öffentlichen Ereignis entwickelt, zu dem alle Gäste herzlich willkommen sind.

Von Peter Steinmetz aus Höhr-Grenzhausen

Weiterlesen