Schwestern der Unbefleckten Empfängnis im Marienkrankenhaus Cochem ziehen um
Ein Abschied - aber kein Ende
Cochem. Die Schwestern Franziska Scholz, Stephania Stehr und Hedwiges Heider wurden im Marienkrankenhaus Cochem verabschiedet. Gesundheitliche Gründe machen es erforderlich, den Konvent in der Avallonstraße 32 aufzulösen. Zum Abschiedsgottesdienst waren zahlreiche Wegbegleiter, Schwestern und Mitarbeiter in der Kapelle des Marienkrankenhauses Cochem zusammengekommen. Pater Roman Gorincioi dankte in seiner Predigt dem langjährigen Wirken der Schwestern und bat sie, nicht nachzulassen und am Gebet dranzubleiben. Gott möge es ihnen lohnen. Bruder Michael von den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz würdigte ebenfalls die Arbeit der Marienschwestern und gedachte den Verstorbenen.
Im Anschluss fand ein gemütliches Beisammensein statt, bei der auch Winfried Mohr, Aufsichtsratsvorsitzender der Marien-Gruppe, sein Wort an die Schwestern richtete: „Es ist ein großes Glück, die Schwestern bei ihrem Dienst im Krankenhaus begleitet haben zu dürfen. Die Schwestern haben Tag für Tag Großartiges geleistet, das bewundere ich sehr. Was lange erwartet war, wird nun Wirklichkeit - und es wird einem zunehmend bewusst, was fehlen wird.“
Doch der Abschied bedeutet kein Ende. Schwester Stephania wird im Konvent der Marienschwestern im Seniorenstift St. Katharina tätig sein. Schwester Franziska verstärkt den Konvent im Seniorenzentrum St. Hedwig. Schwester Hedwiges kehrt zurück nach Berlin und wird im Kloster St. Augustinus leben und wirken. Die Konvente der Marienschwestern im Seniorenstift St. Katharina und im Seniorenzentrum St. Hedwig - wo auch Ende Juni das 65-jährige Jubiläum der Marienschwestern begangen wird - bleiben also bestehen. Und im Marienkrankenhaus Cochem ist die geistliche Versorgung von Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern weiterhin gewährleistet.
Die Seelsorge wird auch zukünftig von einigen Marienschwestern mitbetreut. Pater Roman Gorincioi wird als neuer Geistlicher regelmäßig Gottesdienste in der Krankenhauskapelle abhalten.
