Ottmar Canz-Brücke eingeweiht
Ein Denkmal für einen Menschen, der „Brücken schlug“
Bad Ems. Die Widmung von Bauwerken wird nur großen Persönlichkeiten zu teil. So eine Persönlichkeit war Ottmar Canz, der plötzlich und unerwartet im Dezember 2015 im Alter von 68 Jahren verstarb.
Der Altbürgermeister der Stadt Bad Ems liebte seine Stadt von ganzem Herzen wie wohl kaum ein anderer.
Er war ein Macher, Kämpfer aber vor allem, war er ein Mensch mit großem Herzen.
So widmeten die Freunde der Bürgerstiftung, dessen Gründer und Vorsitzender Canz war, ihm ein bleibendes Andenken.
Viele Freunde, Bekannte, Vertreter aus den benachbarten Gemeinden und Städten waren am Tage der Vereine, der sehr erfolgreich vom Stadt- und Touristikmarketing Bad Ems e. V. in Mitarbeit von „Bad Ems Plus“ sowie den Ehrenamtlichen der 25 Vereine aus Bad Ems und Umgebung organisiert worden war, gekommen, um diesem Festakt beizuwohnen. Die „alte Bahnhofsbrücke“ war übervoll mit mehr als 200 Menschen, die trotz des ständigen Nieselregens kamen.
Ein großes Bild hatten die Freunde der Bürgerstiftung von Ottmar Canz aufgestellt. Auf dem Bild lächelte er, so wie viele dieses Lächeln kannten. Wer genau hinsah, konnte vielleicht den Eindruck gewinnen, dass er seinen Bürgern zuwinkte.
So erging es auch dem Stadtbürgermeister Berny Abt, der in seiner Ansprache fragte:
„Geht es Ihnen auch so? Eigentlich ist er noch immer sehr präsent, unser Ottmar Canz“.
Wenn ich so durch die Römerstraße fahre, dann meine ich, er würde mir gleich auf seinem E-Bike entgegen kommen. Oder vor dem Eiscafé, wo er gerne saß und mit Gott und der Welt sprach. Und so manches Mal, wenn ich in meiner Amtsstube sitze und mich über irgendeinen Vorgang ärgere, höre ich seine markante Stimme: „Siehste Berny, ich hab’s Dir ja gesagt“.
Auch der Innenminister Roger Lewentz würdigte in einem Brief, den Berny Abt vorlas, die Verdienste aber insbesondere seine Menschlichkeit des einstigen Stadtbürgermeisters.
Der enge Freund und Weggefährte Hubert Stubenrauch richtete abschließend seine Worte an die Menschenmenge. Er erinnerte kurz an zahlreiche Verdienste von Ottmar Canz. Insbesondere an die Bürgerstiftung, dessen Gründer und Vorsitzender er bis zu seinem Tod war. Er verkörperte das Ehrenamt, war Meister und Diener der Bürger. Ehrlich und geradlinig mit Herzblut kümmerte er sich um Alles und hatte für Jeden ein offenes Ohr.
Dann wurde es feierlich. Sohn Stephan und Enkelsohn Emilian enthüllten die Gedenktafel, angefertigt von der Keramikwerkstatt Ebinger, gestiftet von Ingeburg und Josef Theisen.
Brücken geschlagen
Ottmar Canz schlug Brücken und somit setzt die Stadt Bad Ems ein Denkmal für einen Menschen, der „Brücken schlug“.
Der Freundeskreis hatte mit einem Weinstand vor und nach dem Festakt dafür gesorgt, dass sich die Gäste wohl fühlten und in Erinnerung schwelgen konnten.
Artikel melden
06.04.: Schwerer Unfall auf der L330: Motorradfahrer nach Unfall mit Pkw schwer verletzt
- Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
- Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
SPD: „Auf das Wesentliche konzentrieren“
- Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
- Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Bad Neuenahr-Ahrweiler: Manga jetzt in der Stadtbibliothek verfügbar
- Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Oberbürgermeister Dirk Meid zum Tod des Schauspielers Mario Adorf
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf
Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.
Weiterlesen
Zum Tod von Mario Adorf
Ministerpräsident Alexander Schweitzer würdigt Mario Adorf als Weltstar mit rheinland-pfälzischen Wurzeln
Mit großer Betroffenheit und Trauer hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer auf den Tod des Schauspielers und Trägers der Carl-Zuckmayer-Medaille, Mario Adorf, reagiert. „Mario Adorf war ein Ausnahmeschauspieler und Weltstar, der seiner Heimatstadt Mayen und dem Land Rheinland-Pfalz stets eng verbunden blieb.
Weiterlesen
VR Bank RheinAhrEifel eG unterstützt traditionsreichen Linzer Klapperlauf seit über 40 Jahren
Gelebte Tradition und Gemeinschaft - Klapperlauf in Linz
Linz. Der Klapperlauf in Linz am Rhein ist weit mehr als ein Brauch – er ist gelebte Tradition, Gemeinschaft und ein eindrucksvolles Zeichen regionaler Verbundenheit. Die VR Bank RheinAhrEifel eG begleitet dieses besondere Ereignis bereits seit über 40 Jahren als verlässlicher Partner und Förderer.
Weiterlesen
