„Abend der Berufe“ der Hocheifel Realschule Plus mit FOS Adenau
Ein Geben und Nehmen von Arbeitgebern und potentiellen Arbeitnehmern
Adenau. Zum 5. Mal fand der Tag der Berufs- und Studienorientierung in Adenau statt und die Beteiligung der informierenden Firmen und interessierten Schüler war so hoch wie nie. Eine ideale Plattform für Betriebe über Ausbildungsberufe zu informieren und für Schüler, Informationen zu erhalten, um die berufliche Zukunft besser planen zu können. Unter der Federführung von Patrick Lorke, dem 2. Konrektor der Realschule Plus, fand der Abend der Berufe in diesem Jahr statt. Verschiedene Vorträge und natürlich vor allem verschiedene Betriebe sollten den Jugendlichen Informationen geben, um die berufliche Zukunft besser planen zu können.
In einem der meistbesuchten Vorträge ging es um die Vorstellung der Fachoberschulreife (FOS), die erst seit wenigen Jahren in Adenau in nur zwei Jahren erworben werden kann als Alternative zur direkten Ausbildung. Die Perspektiven für den Absolvent der FOS ist natürlich auch danach eine Ausbildung oder ein duales Studium zu absolvieren, aber auch an jeder Fachhochschule bundesweit ein Studium absolvieren zu können oder auch das Allgemeine Abitur in nur 1 weiterem Jahr zu erreichen.
Zu den vertretenen Arbeitgebern gehörten regionale Betriebe, aber auch Institutionen, wie Polizei und Bundeswehr, um über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren. Aber auch gerade Gastronomie und Pflegeberufe nutzten die Möglichkeit, Jugendliche die verschiedenen Tätigkeiten näher zu bringen, da insbesondere in dieser Region in diesem Bereich ein Mangel an Fachkräften herrscht. Die Debeka, seit dem ersten Mal dabei, äußert sich begeistert darüber, wie sich diese Veranstaltung entwickelt habe und wie wichtig es sei, das Berufsbild den Schülern näher zu bringen, um auch in Zukunft qualifizierte Mitarbeiter aufzubauen.
Bei den Schülern kommt diese Veranstaltung hervorragend an. „Man hat einfach die Möglichkeit mit Arbeitgebern „persönlich zu sprechen“– das ist was ganz anderes, als in Stellenanzeigen Ausbildungsberufe zu studieren. Die Informationen sind hervorragend und Vieles war uns über das Berufsbild bisher nicht bekannt“ lautet der einhellige Tenor.
Patrick Lorke nach seinem Resumé der Veranstaltung befragt, freut sich über das rege Interesse beider Seiten. „Fast 50 informierende Arbeitgeber sind ein Rekord, ich wünschte mir für die Zukunft allerdings noch mehr teilnehmende regionale Betriebe, da die Schüler ja auch ein Praktikum im entsprechenden Beruf absolvieren sollten und vor allem eine Verbesserung des ÖPNV (Öffentlicher Personen Nahverkehr), da viele Schulabgänger altersgeschuldet eben nicht mobil sind, und somit manche Berufsangebote nicht wahrnehmen können.“
Auch die Verbandsgemeinde warb um den Nachwuchs.
Wohin wird die Reise gehen? Den Schülern bieten sich zahlreiche Möglichkeiten.Fotos: CRO
Große Unternehmen der Region präsentierten sich.
