Großes Konzert beendet Meckenheimer Kulturtage
Ein Hochgenuss nicht nur für Freunde geistlicher Musik
Merler Kantorei führte mit hochkarätigen Gästen Mozarts Messe in c-Moll auf
Meckenheim. Es war ein Hochgenuss für alle Freunde der geistlichen Musik am vergangenen Sonntag. Zum Abschluss der Meckenheimer Kulturtage wurde in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer die Grosse Messe in c-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt. Unter der musikalischen Leitung von Maximilian Friedrich musizierten die Merler Kantorei sowie das Jugendsinfonieorchester der Tonhalle Düsseldorf. Verstärkt wurde der hervorragende Klangkörper noch durch die Solisten Anna Rabe und Katharina Woesner (beide Sopran), den Tenor Ilja Aksionov sowie den Bassisten William Drakett. Höchst erfreulich für die Musiker war auch, dass man in einer voll besetzten Kirche vor einem fachlich gut gebildeten Publikum spielen konnte und so die Kulturtage im wahrsten Sinne des Wortes mit einem musikalischen Höhepunkt endeten. Bereits in der Einführung wurde erläutert, dass die Messe in c-Moll zu den wichtigsten Werken von Mozart gehört und dem berühmten Requiem in nichts nachsteht. Dass dieses Werk nun in der Meckenheimer Kirche, die durch ihre Akustik das hervorragende Werk der Musiker noch unterstützt, aufgeführt werden konnte, kann als Glücksfall für die Meckenheimer Musikfreunde bezeichnet werden. Dank zahlreicher Förderer konnte auf Eintritt verzichtet werden, es wurde beim Ausgang lediglich um eine Spende gebeten, damit auch in Zukunft Konzerte dieser Qualität in Meckenheim möglich sind. STF
Die Sopranistin Katharina Woesner überzeugte als Solistin
