Pfarrerin Lisa Tumma verlässt Montabaur für neue Berufung
Ein Jahr voller Bewegung
Montabaur. Nach einem prägenden Jahr in der Evangelischen Kirchengemeinde Montabaur hat Pfarrerin Lisa Tumma in einem bewegenden Abschiedsgottesdienst ihre Gemeinde verlassen. Gäste des Gottesdienstes in der Pauluskirche empfanden ihre Amtszeit als intensiv und reich an Begegnungen.
Tumma, die bereits als Vikarin und Pfarrerin in Höhr-Grenzhausen sowie in Neuhäusel tätig war, wechselt nun als hr-Rundfunkbeauftragte zur Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Sie tritt ihre neue Stelle mit dem Segen ihrer Gemeinde an.
In ihrem Abschlussgottesdienst widmete sich Tumma der Bedeutung des Segens, nicht nur als liturgisches Element, sondern als göttliche Zusage. Sie erzählte von der kürzlich erfüllten Hoffnung auf Einführungsgottesdienste für zukünftige Rundfunkbeauftragte – ein direktes Ergebnis eines Zeitungsinterviews.
In ihrer letzten Predigt zog Tumma Parallelen zur Geschichte von Abraham und Lot, um den Segen als Gottes Versprechen der ständigen Begleitung und Unterstützung zu verdeutlichen, gerade in Zeiten des Übergangs und der Unsicherheit.
Die Wertschätzung der Gemeindemitglieder, der Kolleginnen und Kollegen, sowie der Dekan Axel Wengenroth, der Tumma offiziell verabschiedete, wurde ihr zuteil. Besonderer Dank wurde auch von den Ehrenamtlichen, vertreten durch Heike Blaum vom Kirchenvorstand, ausgesprochen, die an gemeinsame Projekte und besondere Gottesdienste erinnerten.
Der Abschiedsgottesdienst wurde durch Musik von Corinna Supper-Münzer am Klavier und dem Posaunenchor unter Leitung von Robin Eichmann bereichert, die damit ihrer Pfarrerin Anerkennung zollten. Mit einem letzten Blick zurück, dankte Lisa Tumma den Menschen, die ihren Weg mit ihr geteilt haben, und blickte hoffnungsvoll in die Zukunft.BA
