Allgemeine Berichte | 18.12.2023

Jahresrückblick 2023 und Ausblick 2024 des Turn-Vereins Rheinbach 1905 e.V.

Ein Jahr voller Erfolge für den lokalen Sportverein

Die Vereinsmitglieder beim „Ehrenamtstag“. Foto: privat

Rheinbach. Nach den erheblichen corona- und flutbedingten Störungen des Vereinslebens, insbesondere des Verlustes des Vereinsheims, war 2023 ein Jahr des Aufschwungs. Die Mitgliederzahlen wuchsen wieder an und das Jahr begann mit der Eröffnung des neuen Übungsraums in der Münstereifeler Straße. Die Anmietung war ein Glücksfall und alternativlos. Die zwischenzeitliche Nutzung der Bühne in der Gesamtschule hatte nach dem Wegfall der Balletträume im Vereinsheim sehr geholfen, das Ballettangebot weiter anbieten zu können, konnte aber nur eine Interimslösung sein. Ohne neue Räume bestand die Gefahr, dass die Ballettabteilung auseinanderfällt. Mit den Räumen der ehemaligen Ballettschule Beug konnte das bisherige Angebot nicht nur aufrecht erhalten werden, sondern mit Sportkursen deutlich erweitert werden. Die im Dezember stattgefundene Ballettaufführung mit 200 Teilnehmenden „Es war einmal … ein Märchenballett“ unter der Leitung von Rachel Marley war somit der erfolgreiche Höhepunkt der langen Suche nach neuen Räumlichkeiten.

Im Frühjahr standen zwei Premieren an: Die Leichtathletikabteilung führte erstmalig ein Trainingscamp mit Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg durch und es fand das erste Mal der „Ehrenamtstag“ statt. Alle im Verein ehrenamtlich Tätigen waren als Dank für ihre Arbeit im Verein zu einem Fest eingeladen, um sich bei Getränken und Speisen abteilungsübergreifend kennenzulernen und auszutauschen. Das Fest statt unter dem Motto der ökologischen Nachhaltigkeit und es wurden gemeinsam Ideen für die bestmögliche Umsetzung im Verein erarbeitet und deren Umsetzung geplant. Im Café im Freizeitpark wurde bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen gefeiert.

Nach der Sommerpause nahmen dann die sportlichen Aktivitäten wieder Fahrt auf und wurden durch mehrere offene Angebote für Nichtmitglieder begleitet. Es gab zwei „Wochen des Sports“ jeweils für Erwachsene und Kinder, in denen Interessierte die Angebote des Vereins kostenfrei kennenlernen konnten. Ebenso fand das schon traditionelle Handballcamp der Handballabteilung für handballspielende und interessierte Kinder statt. Die Leichtathletikabteilung ergänzte diese Angebote mit einer offenen Vereinsmeisterschaft, bei der die 60 teilnehmenden Kinder etwas Wettkampfatmosphäre schnuppern konnten.

Neben diesen sehr positiven und erfolgreichen Entwicklungen musste der Verein aber leider auch einen Tiefschlag einstecken. Der sehr erfolgreiche Aufbau einer Cheerleadinggruppe für Kinder Anfang des Jahres endete im Oktober mit dem plötzlichen und überraschenden Wechsel der Trainerin und der Mehrzahl der teilnehmenden Kinder zu einem Nachbarverein.

Im November fand die Mitgliederversammlung statt, bei der diesmal unter anderem auch alle Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter aus ihren Abteilungen berichteten. Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Billigung der seit 2015 nicht mehr überarbeiteten neuen Satzung, welche als wesentliche Neuerung die Bildung einer Jugendversammlung und der Wahl eines Jugendvorstandes vorsieht. Die erfolgreiche Arbeit des geschäftsführenden Vorstands wurde mit dessen Wiederwahl deutlich bestätigt.

Bei der ebenfalls im November durchgeführten Ehrung von Sportlern der Stadt Rheinbach war der Verein mit erfolgreichen Sportlern und Sportlerinnen der Abteilungen Leichtathletik, Tischtennis und Volleyball gut vertreten.

Der über mehrere Monate andauernde Prozess der Neugestaltung des Internetauftritts des Vereins konnte dank der engagierten Mitwirkung eines kleinen, kreativen Personenkreises mit einem neuen Design erfolgreich abgeschlossen werden.

Die vorweihnachtliche Zeit glänzte dann mit zwei abschließenden Höhepunkten. Zunächst boten die Handballer an ihrem letzten großem Heimspieltag des Jahres eine phänomenale Weihnachtsparty mit tollen Spielen und vielen Sonderaktionen. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung und dem öffentlichen Leben waren der Einladung gefolgt und konnten sich ein umfassendes Bild über die herausragende Handballbegeisterung in Rheinbach und dem regionalen Umfeld machen.

Kurz danach feierte die Ballettabteilung mit dem bereits anfangs erwähnten Märchenballett „Es war einmal …“ einen überragenden Erfolg. Beide Veranstaltungen waren nahezu ausverkauft und das Publikum war begeistert von der professionell gestalteten Aufführung und der großen Freude der großen und kleinen Tänzerinnen und Tänzer bei ihren Darbietungen.

Für 2024 sind weitere attraktive Maßnahmen geplant oder auch schon eingeleitet. Das Kursprogramm wird aktualisiert und erweitert und es soll auch ein inklusives Sportangebot für Kinder geben. Des Weiteren wird es vielleicht eine Erweiterung der Abteilungen geben, hier ist Cricket und Skaten im Gespräch. Die Leichtathleten und die Handballer werden wieder ihre Trainingscamps durchführen und auf jeden Fall wird es erneut ein „Ehrenamtsfest“ geben. Dazu soll die Jugendversammlung gegründet werden und ein Jugendvorstand gewählt werden. Der Verein hofft sehr, dass sich engagierte Kandidaten für dieses Amt finden lassen.

Leider ist aber auch ein großer Umbruch im Verein zu befürchten. Mit der Renovierung der Sporthalle in der Berliner Straße fällt diese voraussichtlich für viele Monate als Trainings- und Wettkampfhalle aus. Hiervon werden insbesondere die Turner und Handballer betroffen sein, die die Halle maßgeblich nutzen. Trotz Bemühungen des Vereins und der Stadtverwaltung konnten bisher keine tragfähigen Lösungen gefunden werden. Die Sporthallensituation in der Stadt ist bereits sehr angespannt, sodass ohne Verdrängungseffekte in den städtischen Sporthallen, ohne die Möglichkeit der Nutzung von Sporthallen außerhalb der städtischen Zuständigkeit und in anderen Gemeinden das sehr hohe Risiko besteht, dass nicht nur der Verein, sondern auch die Sportstadt Rheinbach einen hohen Verlust erleiden werden. Insbesondere die über lange Zeit sehr erfolgreiche und weit über Rheinbach hinaus bekannte Handballabteilung wird ohne entsprechende Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten wahrscheinlich auseinanderbrechen. Dies zu vermeiden, muss der gemeinsame Wille und die gemeinsame Anstrengung aller verantwortlichen Vertreter der Stadtverwaltung, in den Parteien und sonstigen Organisationen sein.

Die Vereinsmitglieder beim „Ehrenamtstag“. Foto: privat

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