Bürgerverein Swisttal Essig wurde 40 Jahre alt
Ein Jubiläum der besonderen Art wurde in Essig gefeiert
Das kleinste Dorf in Swisttal hat etwas ganz Besonderes zu feiern
Essig. Vor 40 Jahren wurde der Bürgerverein Swisttal Essig 1979 e.V. gegründet und mit dem Jubiläum 50 Jahre Swisttal gab es gleich zwei Ereignisse der besonderen Art zu feiern.
Der Bürgerverein Swisttal hatte ein stattliches Programm, mit dessen Organisation er bereits vor einem Jahr begonnen hatte, auf die Beine gestellt.
Das Organisationsteam, bestehend aus Bernd Großmann, Uwe Trampelt und Johanna Bienentreu, hatte anlässlich der Jubiläumsfeier eigens eine Zeitung drucken lassen, in der aktuelles und historisches aus dem Bürgerverein Swisttal-Essig zu lesen war.
Auf einem großen Truck startete das Fest mit der Hard-Rock-Coverband „One Louder“, die die Vorsitzende Johanna Bienentreu den zahlreichen Gästen vorstellte. Bienentreu bedanke sich bei den Gästen und zahlreichen Helfern. Hier nannte Sie unter anderem den Junggesellenverein Niederdrees, der beim Aufbau geholfen hat.
Der Kinder- und Jugendring Swisttal war am Samstag für die Kinderbelustigung zuständig. Deren Mitstreiter hatten eine Losbude und eine Popcornmaschine aufgebaut. Die Raiffeisenbank Rheinbach hatte eine Hüpfburg für die Kleinsten gesponsert.
Für Kaffee und Kuchen und sonstige Leckereien waren das Damenkomitee aus Odendorf angetreten und unterstützen damit den Bürgerverein. Frisches vom Grill wurde von der Altherrenmannschaft aus Dünstekoven angeboten und für leckere Reibekuchen sorgte die Löschgruppe Ludendorf.
Der Bürgerverein selber bediente die Gäste am Getränkestand und an der Cocktailbar, die unter der Leitung von Michael Bienentreu stand.
Musikalisches Programm der Spitzenklasse
Für die musikalische Unterhaltung am Samstag sorgte das Fanfarencorps Odendorf. Ab 16 Uhr spielte die Heimatband „Sibbeschuss“, die zum festen Bestandteil jeden Festes in Essig gehören und am Abend wurden die Gäste von der Dicke Backe Musik „Brass und Spass“ unterhalten.
Wie alles anfing
In der damaligen Gaststätte Kaufmann in Ludendorf wurde der Verein gegründet. Dort wurde der erste Vorstand gewählt, der die Aufgabe bekam auszuloten, ob es die Möglichkeit gab, ein Dorfgemeinschaftshaus zu errichten, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte Essig keinen Treffpunkt, wo Aktivitäten der Dorfgemeinschaft abgehalten werden konnten.
In viele Gesprächen mit der Gemeinde wurden alle Möglichkeiten ausgelotet, sodass bereits im Gründungsjahr Mittel in den Haushalt zum Bau eines Dorfgemeinschaftshauses in den Gemeindehaushalt eingestellt wurden, mit der Auflage, dass wichtige Elemente des Baus in Eigenleistung durch den Bürgerverein zu erstellen seien. Die Grundsteinlegung erfolgte am 4. August 1979.
Bereits 1986 platzte das Bürgerhaus aus allen Nähten und ein Anbau war nötig, der dann auch durch die Unterstützung der Gemeinde realisiert wurde. Auch das war nicht ohne die tatkräftige Hilfe der Essiger Bürger möglich.
Nach umfangreichen Sanierungen im Jahre 1995 war die erneute Inbetriebnahme am 23. Februar 1997 möglich. In Beratung mit der Gemeinde wurde das Dorfhaus einem Mann gewidmet, der als Gründungsmitglied und treibende Kraft bekannt war. Josef Bienentreu, der am 30. Januar 1995 verstorben war, war nun der Namensgeber des Dorfhauses. Hiermit wollte der Bürgerverein seine Dankbarkeit und Anerkennung für seine geleistete Arbeit innerhalb des Vereins zum Ausdruck bringen.
Bienentreuhaus ist Mittelpunkt
In und um das Josef Bienentreu Haus finden das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen statt. Hierzu zählen die St. Martin- und Nikolaus-Feiern, bei denen die Kinder Wecken und Süßigkeiten erhalten oder das Maifest ebenso wie der berühmte Dorftrödelmarkt, der allerdings in diesem Jahr wegen der Jubiläumsfeier ausfällt. Weitere Veranstaltungen sind Skatturniere, Adventszauber und das weltberühmte „Dinner vor One“, welches alljährlich im Josef Bienentreuhaus von den Protagonisten Elisabeth Becher-Lemaire und Bernd Großmann am Silvesterabend aufgeführt wird.
Die daraus erzielten Einnahmen werden vom Bürgerverein an den Förderverein für krebskranke Kinder Köln e.V. gespendet.
Das Jubiläumsfest endete am Sonntag mit einem zünftigen Frühschoppen an der Biertheke mit frischen Bratwürsten, Brötchen und Kartoffelsalat.
„Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit mit den benachbarten Vereinen so gut funktioniert. Wir danken allen, die uns unterstützt und zum Gelingen des Festes beigetragen haben“, freute sich Johanna Bienentreu über das gelungene Fest.
Auch das designierte Dreigestirn aus Odendorf stattete dem Bürgerverein einen Besuch ab.
Die Damen von Damenkomitee Odendorf sorgten für das süße leibliche Wohl.
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