Allgemeine Berichte | 19.10.2016

Leseförderung an der Grundschule Berkum

Ein Kompass für Leseratten

Ein Kompass für Leseratten

Berkum. Wie kann Leseförderung besser gelingen, als mithilfe einer Bücherei? Dies zeigt sich am Lesekompass-Projekt in der Grundschule Berkum.

Aufgrund der Zusammenarbeit von Lehrerinnen und Müttern, die ehrenamtlich in der Schulbücherei arbeiten, kommen die Schulklassen regelmäßig in die Bücherei. Die beauftragten „Lesekompass-Mütter“ sprechen dort mit den Kindern über Büchereithemen wie Ausleihe, Rückgabe und Regeln, die befolgt werden sollen, zum Beispiel, dass die Bücher zu Hause außer Reichweite von jungen Hunden aufbewahrt werden sollten. Oder sie gehen auf besondere Wünsche der Lehrerinnen ein. Zum Beispiel wurden in der Bücherei schon Experimente zu den fünf Sinnen durchgeführt, oder zum Thema Wasser wurde die Bücherei mit Kordeln in eine Flusslandschaft verwandelt. Spannend wurde es für eine Klasse, die den „Klassen-Ballon“ mit Freundschaftsbegriffen zum Auftrieb bringen sollte.

Natürlich darf in einer Bücherei auch das Vorlesen nicht zu kurz kommen. In den Bilderbüchern fieberten die Kinder mit einer Maus mit, die sich vor dem Fuchs in eine „Pippilothek“ flüchtet. Oder sie fühlten mit Ole, der in „Ole unsichtbar“ von den anderen Kindern ausgegrenzt wird, am Ende aber doch noch Freunde findet.

So auf Bücher eingestimmt freuten sich die Schüler auf die anschließende Ausleihe. Belohnt für das fleißige Lesen wurden die Schüler am Ende der zweiten Klasse mit Urkunden und Kompassen, die in der Bücherei ausgeteilt wurden.

Ein Kompass für Leseratten

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