Allgemeine Berichte | 23.05.2023

Regine Brühl: „Das Geheimnis der klingenden Messer“

Ein Kriminalroman mit historischem Hintergrund

Regine Brühl, Wolfhard A. Klein. Foto: Werner Dreschers

Adenau. Ein aufsehenerregender Mord in der Vulkaneifel beschert Inga Meyer ein unverhofftes Wiedersehen mit einem Bekannten, dem Polizisten Christopher. Verdrängte Gefühle leben wieder auf. Inga begleitet Christopher bei seinen Ermittlungen, als weitere Morde geschehen. Aber nicht nur das: Eigenartiges geschieht, so erlebt Inga Flashbacks, die sie ins 17. Jahrhundert und in das Leben der Kölner Hebamme Johanna Weingarten leiten. Von nun an spielt sich die spannende Handlung auf zwei Zeitebenen ab. Welche Rolle spielen die klingenden Messer? Über Malerei und Musik bis hin zur Fliegenfischerei spannt sich der Handlungsbogen, … bis der Knoten in einem verblüffenden Finale gelöst wird.

Neben der Mordserie in der Gegenwart wird der Leser in die Realität des Dreißigjährigen Krieges und der Hexenverfolgung entführt. Gespiegelt werden die Ereignisse in den Erlebnissen der beiden Protagonistinnen. Schauplätze des abwechslungsreichen Romans sind Köln, Venedig und selbstverständlich die Eifel.

Die aus Niederzissen stammende Regine Brühl, bekennende Eifelerin, interessiert sich für die Geschichte der Eifel im Allgemeinen und für die Geschichte von Bad Münstereifel im Besonderen. Auf ihren Wanderungen entdeckt sie immer wieder neue Facetten des abwechslungsreichen Mittelgebirges Eifel mit seinen Wald- und Heidelandschaften, den wasserreichen Tälern, waldreichen Höhen und malerischen Tälern ebenso wie schroffen Felslandschaften. Da kommt das Hobby Fotografieren genau richtig, und neben dem Hobby ist Regine Brühl auch noch Mutter zweier Söhne, sie liest viel und schreibt.

Regine Brühl sagt über ihr Buch: „Ich habe die Handlung wie einen Spaziergang durch ein anderes Jahrhundert empfunden, ich hatte Katharina Henot, Claudio Monteverdi, Artemisia Gentileschi und viele weitere Personen aus dieser Zeit bildlich vor Augen und „begegnete“ ihnen beim Schreiben, erforschte durch Zeitdokumente ihr Wirken, ihre Charakterzüge und ihr Aussehen“.

Weshalb erlebt Inga Meyer jeweils an bestimmten Orten die im Buch geschilderten Visionen aus einer anderen Zeit? Diese sonderbaren Dinge zwischen Himmel und Erde haben das Interesse der Autorin geweckt. Sie wollte das, was man mit dem Verstand nicht erklären kann, ergründen, ihr Interesse gipfelte letztlich in dem Buch. Der Römerturm in Köln, der sich gerade in der Renovierung befindet, und das früher angrenzende Klarissenkloster St. Clara spielen eine bedeutende Rolle, die sich erst zum Ende dem Leser erschließt.

Gebannt verfolgte das Auditorium die Lesung von Regine Brühl, sie kommentierte einzelne Passagen, ging auf historische Hintergründe ein. Eine spannende Lesung, die die Fantasie der Zuhörerinnen und Zuhörer anstrengte. Die Lesung fand in den Geschäftsräumen von Wolfhard A. Klein in Adenau statt: „Kunst am Markt - Eifelimpressionen - Kunstdrucke - Ansichtskarten“, Adenau.

Wolfhard A. Klein wird nach dem guten Erfolg der ersten Veranstaltung dieser Art weiteren Autorinnen und Autoren Gelegenheit zu Lesungen geben.

Regine Brühl, Wolfhard A. Klein. Foto: Werner Dreschers Foto: Werner Dreschers Tannenweg 6 535

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