Allgemeine Berichte | 26.03.2019

Symbolische Grundsteinlegung des Landesuntersuchungsamtes in Koblenz

Ein Meilenstein für neues LUA-Gebäude

Neubau für 70 Millionen soll höchste Anforderungen erfüllen

Der Grundstein wurde mitUnterstützung der geladenen Gäste verschlossen. Fotos: HH

Koblenz. Mit der symbolischen Grundsteinlegung wurde im Gewerbe- und Technologiepark Bubenheim/B9 der Beginn des Neubaus für das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz, gefeiert. Mit diesem Neubau sollen die rund 260 Mitarbeiter voraussichtlich ab 2022 am Standort-Koblenz unter einem Dach vereint sein. Das bisher auf vier Gebäude im Stadtgebiet verteilte LUA wird dann in einem fünfgeschossigen Neubau mit einer Länge von 100 Metern seine Arbeit im Dienst der Gesundheit für Mensch und Tier aufnehmen.

Zu Beginn der Veranstaltung konnte der Geschäftsführer vom Landesbetrieb, Liegenschafts- und Baubetreuung, Holger Basten, die Ministerin für Finanzen Doris Ahnen, die Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Ulrike Höfken, sowie die Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Sabine Bätzing-Lichtenthäler, begrüßen.

Größtes Bauprojekt des Landes im nördlichen Rheinland-Pfalz

„Der Neubau des Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz ist das größte Bauprojekt des Landes im nördlichen Rheinland-Pfalz“; so die Ministerin Doris Ahnen. Weiter führte sie aus, dass auf dem 13.000 Quadratmeter großen Areal ein Gebäude mit über 5.000 Quadratmeter Laborflächen und weitere 2.990 Quadratmeter Büros, eine MTA-Schule, die Kantine und eine Bibliothek entstehen wird. Die geplanten Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 70 Millionen Euro, dabei werden sämtliche Möglichkeiten zur Energieeinsparung genutzt. Die Planung und Bauausführung wird daher von einem Koordinator für nachhaltiges Bauen begleitet. Bei diesem Neubau wird Wärme- und Kälteversorgung künftig durch die Nutzung von Abwärme erfolgen, mit einer Photovoltaik-Anlage wird ein Großteil des benötigten Stroms erzeugt, sodass ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt wird.

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler gratulierte zur Grundsteinlegung und zeigte sich erfreut, dass nun endlich das lange geplante Vorhaben Formen annimmt. Das dieses Gebäude in der Johann-Peter-Frank-Straße errichtet wird, sieht sie als ein gutes Omen. Johann-Peter-Frank wurde am 19. März 1745 in Rodalben geboren und starb am 24. April 1821 in Wien. Er war Arzt und gilt als Begründer der öffentlichen Hygiene und eines sozialmedizinisch geprägten Gesundheitsdienstes.

Der Präsident des Landesuntersuchungsamt Dr. Stefan Bent erläuterte den Gästen die Funktionsbereiche innerhalb des Gebäudes. „Der Neubau ist genau auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. Egal ob wir eine tote Giraffe untersuchen müssen oder in einer Plüschmaus winzige Spuren von Schadstoffen aufspüren müssen“ so Dr. Stefan Bent weiter.

Auch Oberbürgermeister David Langner ist über die Stärkung des LUA in Koblenz erfreut, stellt dies doch ein Bekenntnis für den Standort Koblenz dar. „Koblenz hat sich zu einem interessanten Wirtschaftsstandort entwickelt. Ansässige Landes- und Bundesbehörden habe dabei eine gute Tradition und ergänzen das Angebot an Arbeitsplätzen hervorragend“ betonte Oberbürgermeister David Langner.

Nach diesen Reden folgte der offizielle Teil der Grundsteinlegung. Folgende Beigaben wurden dem Grundstein beigelegt: Satz prägefrischer Euro- und Cent Münzen, ein aus Holz gefertigtes Schwein, entsprechende Laborutensilien, Ausdruck des Bauplans sowie eine Tageszeitung. Mit der ordnungsgemäßen Verschließung des Grundsteines durch zwei Handwerker mit Unterstützung der geladenen Gäste, endete diese symbolische Grundsteinlegung. Der Grundstein wird zunächst an einen geschützten Ort gehoben und später für alle sichtbar im Bereich des Haupteingangs mit einer Gedenktafel integriert.

Hier wird das neue Gebäude entstehen.

Hier wird das neue Gebäude entstehen.

Der Grundstein wurde mit Unterstützung der geladenen Gäste verschlossen. Fotos: HH

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