Deutsch-Texanische Gesellschaft
Ein Ort, der sich Union Mills nennt
Montabaur. In mehrjähriger Arbeit hat Joan Bennet mit ihrem „Committee of Cousins“ Vicky Nadler, Connie Hendrickson, Carolyn Meuer und Ed Rosenthal Unterlagen, Urkunden und Berichte in Amerika und Deutschland, insbesondere im Westerwald gesammelt, die sie kürzlich in einer knapp 200 Seiten starken Veröffentlichung zusammenstellte. Ein Kapellenbau in Union Mills bei Dodgeville in Wisconsin, der 2021 auf eine 150-jährige Geschichte zurückblicken kann, geht auf eine Initiative von 1866 zurück. Dort werden 24 Personen mit den Namen genannt, die für den Kirchenbau eintraten: Beckius, Casper, Eckenroth, Esch, George, Heibel, Kurth, Linn, Meuer, Nebgen, Otter, Palzkill, Reckenthaler, Ruppert, Schneider, Simons, Ternes und Zirfas. Um phonetisch den ursprünglichen Geburtsnamen beizubehalten, wurden verschiedene in Amerika unterschiedlich geschrieben. Wer im Westerwald findet seinen Namen bei den Einwanderern in Amerika wieder? Eine Buchvorstellung wird bei der DTG vorbereitet.
