Allgemeine Berichte | 16.07.2019

Reise in die französische Partnerstadt Maisons-Laffitte

Ein Wochenende bei Freunden

Antrittsbesuch von Bürgermeister Björn Ingendahl in der Partnerstadt

Die Remagener Reisegruppe mit ihren Gastgebern in Maisons-Laffitte. Foto: Partnerschaftsausschuss

Remagen/Maisons-Laffitte. Seit 38 Jahren haben sie nun Tradition – die gegenseitigen Besuche von Bürgerinnen und Bürger der beiden Partnerstädte Remagen und Maisons-Laffitte. Dieses Jahr war es an den Remagenern, an die Seine zu reisen, und sie erlebten ein Wochenende der Freundschaft und Herzlichkeit, gemeinsam mit den „Freunden von Remagen“. Mit dabei waren Remagens neuer Bürgermeister Björn Ingendahl und seine Frau Sabrina, die bei dieser Gelegenheit ihren Antrittsbesuch in der französischen Partnerstadt absolvierten. Manfred Nesslauer und Karin Pöpping persönlich chauffierten die Remagener sicher und entspannt die 550 Kilometer bis nach Maisons-Laffitte unweit von Paris. In dem wohltemperierten Bus ließen sich die hochsommerlichen Temperaturen gut aushalten. Für den frühen Abend hatten dann Bürgermeister Jacques Myard und die für die Städtepartnerschaft zuständige Stadträtin Marie-Alice Bels zu einem Empfang ins Rathaus geladen. Da hatte sich Jacques Myard, nun 30 Jahre Bürgermeister der „Pferdestadt“, schon mit seinem Remagener Amtskollegen bekannt gemacht und ihm bei einem Bummel über die Avenue de Longueil und die Allée Remagen einen ersten Eindruck von der Stadt vermittelt. Ein gemeinsames Abendessen, an dem auch die Mitglieder des Remagener Partnerschaftsausschusses und der enge Vorstand der „Freunde von Remagen“ teilnahmen, bot in lockerer Atmosphäre die Gelegenheit, sich noch näher kennenzulernen. Die weiteren Remagener Gäste verbrachten den Abend zum Essen und gemütlichen Ausklang „en famille“. Am Samstagmorgen führte ein gemeinsamer Ausflug nach Conflans-Sainte-Honorine. Der unweit von Maisons-Laffitte an der Seine gelegene historische Ort ist die „Hauptstadt der französischen Binnenschifffahrt“. In dem wunderschönen Stadtpark waren schnell Decken ausgebreitet für ein „déjeuner sur l’herbe“, ein Picknick, das die französischen Gastgeber vorbereitet hatten. Im Schatten ließen sich die hochsommerlichen Temperaturen gut ertragen. Danach erfuhren die Gäste im „Musée de la batellerie“ alles über die französische Binnenschifffahrt.

Gelebte Freundschaft seit fast vier Jahrzehnten

Das gemeinsame Abendessen aller Gäste und Gastgeber fand im Bistro Francais in Bougival statt. Pascal Lullier, Präsident der „Amis de Remagen“, und Hans-Joachim Bergmann, Sprecher des Remagener Partnerschaftsausschusses, bestätigten in ihren Grußworten, dass diese gelebte „amitié“ nun schon fast vier Jahrzehnte zwischen den beiden Städten hervorragend funktioniert. Die „Amis de Remagen“ betonten beziehungsweise vertonten diese Verbundenheit mit ihrer Hymne „Chante, la vie chante“. Anouk Höcky, mitgereiste Schülerin der IGS Remagen, begeisterte Deutsche wie Franzosen mit ihren Gesangs- und Gitarrenvorführungen, und so verging der Abend unter Freunden viel zu schnell. Für den Sonntagmittag hatten die „Freunde von Remagen“ einen Brunch organisiert, eine letzte Gelegenheit, in lockerer Runde zu plaudern. Dabei zeigte es sich mal wieder, dass mangelnde Sprachkenntnisse kein Hinderungsgrund für eine freundschaftliche deutsch-französische Kommunikation sind. Bürgermeister Björn Ingendahl und sein Maisons-Laffitter Amtskollege Jaques Myard betonten in kurzen Ansprachen, wie wichtig abseits der großen Politik persönliche Kontakte und Freundschaften, insbesondere zwischen Deutschen und Franzosen, für das europäische Zusammenleben sind. Als Zeichen der Verbundenheit bekamen die Stadt Maisons-Laffitte und die „Amis de Remagen“ Fahnen mit dem neuen Remagener Brückenlogo geschenkt. Der nun zwangsläufige Abschied fiel angesichts der großen Herzlichkeit seitens der Gastgeber schwer. Dennoch startete die Remagener Gruppe ihre Rückreise pünktlich, und auf der wiederum entspannten Busfahrt resümierten die Reiseteilnehmer, dass sie eine intensive und eindrucksvolle Zeit in der französischen Partnerstadt verbracht haben - und dass Maisons-Laffitte immer eine Reise wert ist. Nun gilt es, den Gegenbesuch der französischen Freunde im kommenden Jahr zu planen. Wer sich für die Städtepartnerschaft interessiert und aktiv dabei sein möchte, der wende sich an Kurt Kleemann, Tel. (0 26 42) 2 01 59, k.kleemann@remagen.de.

Pressemitteilung Partnerschaftsausschuss der Stadt Remagen

Die Remagener Reisegruppe mit ihren Gastgebern in Maisons-Laffitte. Foto: Partnerschaftsausschuss

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