Bandorf zündet ein Licht an
Ein Zeichen der Gemeinschaft
Fenster und Vorgärten leuchteten
Bandorf. In diesem Jahr ist vieles anders und viele schöne Traditionen und Dorfaktivitäten müssen leider aufgrund der notwendigen Kontaktbeschränkungen ausfallen. Die Bandorfer Bürger hatten aber das Bedürfnis im Rahmen der Möglichkeiten an St. Martin ein Zeichen der Gemeinschaft zu setzen. Nach dem Vorbild der Aktion „Zündet ein Licht an“ aus dem Bistum Limburg sollten im Zeitraum vom 7. November bis 11. November die Fenster und Vorgärten mit Fensterbildern, Kerzen und Lichtinstallationen erleuchtet werden. Auf einem abendlichen Spaziergang konnte dann jeder individuell und unter Beachtung der Corona-Bestimmungen die erleuchteten Fenster und Vorgärten bewundern und ein wenig St. Martins-Atmosphäre mit nach Hause nehmen.
Am 7. November wäre eigentlich der St. Martinsumzug mit großem Martinsfeuer in Bandorf gewesen. An diesem Tag leuchteten viele Fenster, Hausfassaden und Vorgärten durch bunte Fensterbilder, farbenfrohe Laternen, Lichterketten, einem Teelichter-Meer in den Vorgärten und auch kleinen St. Martinsfeuern in Feuerkörben und Feuerschalen. Die Bandorfer Bürger trafen sich auf Abstand beim abendlichen Spaziergang durch die Straßen und genossen das Lichter-Meer. Kleine Gespräche auf Distanz und die besondere Atmosphäre durch die Feuer und die Lichtinstallationen begeisterten sowohl Jung und Alt. Das Zitat der Limburger Aktion spiegelt genau diese Situation wieder: „Wir sind eine Gemeinschaft. Auch wenn wir uns nicht zu einem gemeinsamen Umzug treffen können, sind wir nicht allein. Wir lassen das Licht leuchten und es soll unsere Herzen zum Strahlen bringen. Licht und Wärme sollen in jedem Haus wohnen!“. In diesem Sinne wünschen die Bandorfer Bürger allen: „Bleibt alle gesund! Wir sind nicht allein in diesen extremen Zeiten!“
