Obacht: Miller im KuJu Oberhonnefeld
Ein gelungenes Rezept
Oberhonnefeld. Man nehme: das KuJu auf der Gierenderhöhe, eine leere Bühne, darauf einen Stuhl, ein gutes Mikrofon, eine Flasche Sprudel und als Gast Rolf Miller. Der Arbeitskreis „Kultur im Kirchspiel“ – das sind die Ortsgemeinden Hümmerich, Oberhonnefeld-Gierend, Oberraden und Straßenhaus – hat fast zwei Jahre gebraucht, um das Ergebnis dieses Rezepts endlich in der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Immerhin versammelten sich gut 230 Personen allen Alters aus nah und fern im KuJu auf der Gierenderhöhe, um die Qualität der Mischung zu probieren und sich davon überzeugen zu lassen. Und sie kamen voll auf ihre Kosten.
Rolf Miller, der Kabarettist aus dem Odenwald, konnte mit den Anregungen aus seiner Stammpizzeria „Beim Fillippo“ ein fast weltumfassendes Szenario entwickeln, in dem auch fast nichts ausgelassen wurde – dargeboten in Millers garantiert unnachahmlichen Halbsatzakrobatik, „in der alles noch schlimmer ist, äh ... wie sich’s anhört.“ So erfährt man von Studenten, die endlich Fächer ohne „Numerus clausus“ gefunden haben und „Mensa und Yoga“ studieren. Die Welt des Fußballs lebt auf, und endlich hat Béla Réthy einmal dasselbe Spiel gesehen wie er auch. Ernährungsprobleme kommen ebenfalls auf den bunten Teller: „Treffen sich zwei Magersüchtige. Sagt der eine: ‚Du hier!‘ Antwort: ‚Ich? Wo?‘“ Man darf halt nicht alles glauben, was man sagt, und, Ball flach halten, kein Problem. Einfach gesicherte Ahnungen in Tatsachen verwandeln! „Se Return of se normal one“, nennt das der satirische Minimalist oben auf dem Stuhl, die Sprudelflasche in der Hand. „Das Publikum hat vor Tränen gelacht!“
Gut anderthalb Stunden halbsatzte Rolf Miller durch sein Programm, und ein auf- und abschwellendes permanentes Kichern und Lachen aus dem Zuschauerraum untermalte seine oft versteckten Pointen und unerwarteten Gags. „Im Vergleich zum Unterschied: So ist er: Garantiert oft erreicht, aber nie kopiert.“ Zu Recht gab es dafür einen langen begeisterten Applaus des Publikums, und der Künstler verabschiedete sich mit einer großartigen Zugabe. Mit lachenden Gesichtern verließ am Ende das Publikum das KuJu: „Egal was die anderen sagen; mir hat‘s gefallen!“
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