Theater AG der Realschule plus Untermosel
Ein neues Leben für Selma?
Neue Produktion greift die Flüchtlingsproblematik auf
Kobern-Gondorf. In diesem Jahr hat sich die Theater AG der Realschule plus und FOS Untermosel mit ihrer neuen Produktion an ein aktuelles Thema herangewagt: die Flüchtlingsproblematik. Dazu haben Samira Christmann und Lea Lou Schäfer-Rivier, Schülerinnen der Schule in Kobern-Gondorf, selbst die Textgrundlage geliefert. Angelika Dormeyer, die Leiterin der Theater AG, hat den Entwurf der Schüler überarbeitet und nach vielen Probenstunden das hochaktuelle Stück in Szene gesetzt.
Zum Inhalt: Familie Inger hat ein syrisches Flüchtlingsmädchen namens Selma aufgenommen. Selma hat ihre komplette Familie im Krieg verloren. Der älteste Bruder, mit dem sie die Flucht wagte, wurde ermordet, weil er seine Schwester schützen wollte. Als die arrogante, steinreiche Tante Magdalena von Schwanenstein Familie Inger einen Besuch abstattet, erlebt Selma Fremdenhass und Demütigungen.
Die Theatergruppe führte das Stück mit großem Erfolg vor allen Klassen der Schule und in einer Abendvorstellung für Eltern und theaterinteressierte Gäste auf.
Folgende Schülerinnen und Schüler haben bei dem Theaterstück mitgewirkt: Samira Christmann, Lea Lou Schäfer-Rivier, Anouk Christmann, Hibba Fadel, Eva Theisen, Jennifer Krischer, Eric Bederke, Maximilian Zecher, Mario Dokic und Carlos Künster.
„Ein neues Leben für Selma?“ heißt die Produktion der Theater-AG der Realschule plus und Fachoberschule Untermosel. Die Schülerinnen Samira Christmann und Lea Lou Schäfer-Rivier haben das Theaterstück selbst geschrieben und Angelika Dormeyer, die Leiterin der Theater AG (vorne rechts), hat das Drehbuch überarbeitet und die Spielleitung übernommen. Foto: privat
