Ein romantischer Weihnachtsmarkt auf der Burg
Die Besucher lieben die besondere Atmosphäre bei Burgherr Antonius von Boeselager
Swisttal-Heimerzheim. Weihnachtszeit ist Märchenzeit, und da gehören Geschichten mit verwunschenen Schlössern und Burgen doch dazu. Schon auf dem Zuweg zur Burg Heimerzheim bekamen dann auch die Kinder strahlende Augen, denn gleich hinter dem Torhaus standen im Hof der Vorburg die Buden mit den bunten Lichtern und das Karussell. Der Duft von gebrannten Mandeln und Lebkuchen, von Waffeln und Reibekuchen lag in der Luft, und an der Hand von Papa und Mama erkundeten die Kleinen den Weihnachtsmarkt. Die Großen, die nicht mit Kindern oder Enkeln unterwegs waren, steuerten gleich einmal den Glühweinstand an, um dann gemächlich zu schauen, was die Aussteller zu bieten hatten. Und da hat sich der Heimerzheimer Weihnachtsmarkt in den vergangenen Jahren erstaunlich entwickelt. Das Angebot ist breiter geworden und auch in der Qualität ist ein Sprung nach vorne gelungen. Dies liegt sicherlich auch daran, dass nun die Möglichkeiten der Burg voll genutzt werden. Schon im Außenbereich zeigt in dem modernen Pavillon der Raumausstatter Ferdy Sinzig sein ganzes Programm an Stoffen oder Markisen, die Ehrengarde Heimerzheim hat einen großen Informationsstand aufgebaut und für die Freunde der italienischen Küche bietet der Garda-Gourmet-Shop von Luigi Simeoni feinste Olivenöle und beste Weine. Eine kleine Gastronomie gibt es hier auch, sodass die Besucher gemütlich verweilen können. In der Vorburg gibt es neben den Ständen auf dem Hofgelände, etwa den exklusiven Keramikobjekten von Beatrix Hoppe aus Niederkassel-Rheidt oder den geistvollen Spirituosen der Windecker Dorfbrennerei den großen Ausstellungsraum in der Festhalle. Neben Speisen und Getränken, vom rustikalen Grünkohl mit Mettenden bis zum Wildgulasch mit Preiselbeeren oder „Süßes für die Sinne“ am Stand mit edlen Schokoladen und feinsten Pralinen gibt es auch dort anspruchsvolles Kunsthandwerk , etwa der Kunstdrechsler Philipp Mauritz aus Ennepetal mit seinen gedrechselten Unikaten wie Schalen, Vasen und insbesondere auch handgefertigte Schreibgeräte etwa aus dem Holz der Ulme, aus Rosenholz oder der amerikanischen Rosskastanie.
Weihnachtsmarkt auch in der Hauptburg
Interessant ist für viele Besucher die geöffnete und in den Weihnachtsmarkt mit einbezogene Hauptburg, die zum Garten hin noch mit einem Zelt erweitert wurde. Im großen Saal der Hauptburg gibt es Kunstgewerbe, Handtaschen und Wohnaccessoires, im Zelt dahinter Krippen und Krippenfiguren sowie nochmals Wohnaccessoires. Kulinarisch sorgt das Fleischerfachgeschäft Fedder aus Much für Abwechslung. Hier gibt es Riesenfrikadellen, Folienkartoffeln, würziges Sauerkraut oder ein Stück vom Spanferkel, das sorgsam über dem offenen Feuer gebraten wird. Burgherr Antonius von Boeselager. „Wir haben jetzt im zweiten Jahr den Weihnachtsmarkt erweitert. Der Weihnachtsmarkt auf der Burg Heimerzheim hat sich durchgesetzt und ist in der Region zu einem Markenzeichen geworden. Die Besucher mögen die besondere Atmosphäre hier auf der Burg.“ RFW
Italienische Küche auf dem Weihnachtsmarkt.
