Allgemeine Berichte | 01.12.2022

Der rechtsrheinische Koblenzer Höhenstadtteil Immendorf

Ein stadtnaher Ort im Grünen mit dörflichem Charakter

Blick aus dem Wohnzimmerfenster von Klaus Theisen in die Eifel. Foto: Klaus Theisen

Immendorf. Waldnah, in einer Senke gelegen gelangt man durch zwei vom Blätterdach bedeckten Einfahrten (Immendorferstr. und Reuschweg) ins Dorf. Dort wird man empfangen von Gärten mit Blumen, Heide und Steinkraut, aber auch Wildgärten mit Gräsern und Blumen. Im Ort findet man einige Baumgrüppchen und Sträucher. Am Dorfplatz spenden Bäume Schatten, die Bänke laden Wanderer zum verweilen ein, um auf einen der ausgewiesenen Wanderwege ihre Wanderung fortzusetzen. Er ist aber auch ein beliebter Treff für Jung und Alt. Der Platz ist mit einem Bienenbrunnen und Blumenbeeten versehen.

Im Ort gibt es alte idyllische gelegene Fachwerkhäuser und Bauernhöfe, die mit Efeu und wilden Wein bewachsen sind. Viele Straßen und Wege führen direkt in Flur und Wald. Umrahmt ist der Ort von Wald und Wäldchen mit Strauch und Busch, wo die Natur noch Natur sein darf und sich selbst überlassen ist, was gut für verschiedene Baumarten: Eiche, Birke, Weide, Buche, Tanne, Fichte, Nuss, Wilde Kirsche Birne und Apfel und viele mehr ist. Pflanzenarten wie Farne, Moose, Waldkräuter, Walderdbeere, Blaubeere, Brombeere, und Wiesenkräuter entwickeln sich prächtig und ist Lebensraum für Insekten, Käfer, Fliegen Wespen, Libellen, Wildbienen, Sing- und Greifvögel. Bietet Schutz führ Rehe, Hasen, Wildschwein, Fuchs, Dachs, Marder, Eichhörnchen und Fledermäuse.

Immendorf bedeutet Bienendorf

Zugvögel übernachten auf Wiesen und Felder. Es werden hier viele Bienenvölker gezüchtet. Deshalb der Orts Name Immendorf (Biene = Imme). Teile vom Wald, Äcker, Wiesen sind bewirtschaftet, z.B. als Feld für Weizen, Hafer, Gerste, Raps und Mais. Weideland für Schafe, Ziegen, Kühe, Pferde und Hühner. Die Streuobstwiesen werden durch Ehrenamtliche und Vereine gepflegt und gegebenenfalls erneuert. Einen Apfelbaum-Lehrpfad mit alten Sorten gibt es am Sportplatz zu bewundern. Im Wald an einer Wegekreuzung am Meerkatzbach ist eine sogenannte Baumorgel, die dort angebrachten Hölzer zeigen die ansässige Baumarten. Die Grillhütte ist ein beliebter Treff für Jung und Alt es wird gerne und viel gefeiert.

Immendorf liegt in einem Quellgebiet (Denzerheide, Neuhäusel) im unteren Westerwald. Hier entspringen der Moos- und der Meerkatz-Bach und kleine Rinnsale, die in den Mallendarer Bach übergehen. Im Ort entspringen der Meerbach und der Immendorfer Bach, die sich mit einander vereinen und in den Mallendarer Bach mündet. Durch die direkte Lage am Wald und die Mischwaldstruktur auch im Ort, herrscht hier ein gutes Klima und frische Luft (Frischluftzufuhr für das Neuwiederbecken).

Der Klimawandel macht sich natürlich auch hier bemerkbar (Trockenheit , Borkenkäfer Baumsterben hauptsächlich Nadelgehölz). Der Immendorfer Klaus Theisen als Laie meint, dass der Ort trotz der Hitze gegenüber anderen Orten sehr grün geblieben ist.

Ehrenamtliche leisten tolle Arbeit

Vereine, u.a. Schönes Immendorf kümmern sich liebevoll um die Pflege von Grünflächen, Pflanzungen, die Gestaltung vom Dorfplatz, den Erhalt und die Befestigung der Flur Wege, wo auch Bänke auf gestellt sind sowie den Bau und Erhalt der Meerbachbrücke (Kolumbusbrücke) über den Meerbach. Es wird viel getan um den grünen Dörflichen Charakter zu erhalten. „Dafür gebührt ein großer Dank und darf es nicht vergessen werden. Bleibt zu hoffen, dass der „grüne dörfliche Charakter“ in Immendorf lange erhalten bleibt und nicht zugebaut und versiegelt wird“, so Klaus Theisen.

Blick aus dem Wohnzimmerfenster von Klaus Theisen in die Eifel. Foto: Klaus Theisen

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