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Mendiger Prinzengarde bat zum traditionellen Frühstück ins „Alte Casino“

Ein unermüdlicher Helfer im Hintergrund

Franz-Josef Blum ist der diesjährige Träger des Ehrenordens – Neue Mitglieder wurden offiziell ernannt

24.02.2020 - 10:38

Mendig. Zahlreiche aktive und inaktive Mitglieder der Mendiger Prinzengarde waren am Sonntag gemeinsam mit ihren Partnerinnen bzw. Partnern zum traditionellen Frühstück ins Bistro „Altes Casino“ des Hotels Laacher Lay gekommen, um in einer entspannten Atmosphäre über die tolle Mendiger Session zu plauschen.

Während einige Gardisten sich um die Zubereitung von köstlichem Rührei mit und ohne Speck kümmerten und dafür Sorge trugen, dass das üppig bestückte Frühstücksbüffet immer wieder aufgefüllt wurde, kümmerten sich weitere Gardemitglieder darum, dass alle Gäste mit Kaffee und anderen Getränken bestens versorgt waren. Auch das Mendiger Prinzenpaar Prinzessin Susi I. und Prinz Simon I. waren mit seinem Hofstaat der Frühstückseinladung gefolgt. Bevor die Tollitäten sich jedoch verwöhnen ließen, überreichten sie jedem Prinzengardisten einen Flachmann aus Edelstahl mit eingraviertem Namen des neuen Besitzers.

Sodann wurden die neuen Mitglieder der Prinzengarde durch die Verleihung je einer Urkunde und einer Anstecknadel offiziell ernannt. Dazu zählten Stefan und Simon Schumacher, Kevin Girolstein, Bernd Geilen, Patrick Braun, Constantin Bourmer und Kai Schäfer. Michael Helm, der bereits seit einiger Zeit Mitglied der Prinzengarde ist, nahm die Gelegenheit wahr, endlich auch seine persönliche Urkunde in Empfang zu nehmen.

Zur festlichen Verleihung des Ehrenordens der Prinzengarde Mendig an Franz-Josef Blum verkündete Kommandeur Tim Herrmann: „Unser diesjähriger Ehrenordenträger wurde am 21.01.1965 in Niedermendig geboren. Im Karneval hält er sich zwar lieber im Hintergrund, jedoch ist er immer für uns da, wenn es um den Kartenvorverkauf für die Karnevalssitzungen oder um unseren Mundartabend geht.“

Inzwischen hat sich das von Franz-Josef Blum und seiner Ehefrau Maria erfolgreich geführte Familienunternehmen „Tabakwaren Blum“ in der Poststraße zu einer Mendiger Institution gemausert. Nicht nur Kunden aus Mendig, sondern aus der gesamten Verbandsgemeinde kommen zu Blums, um jede Woche ihren Lottozettel abzugeben, ihren geliebten Pfeifentabak zu kaufen oder ihre Tageszeitung zu erwerben. Außerdem nehmen Franz-Josef und Maria Blum sich immer Zeit für ein kleines Schwätzchen. Franz-Josef Blum führt den Familienbetrieb, der 1922/23 von Blums Großvater Josef Holler eröffnet wurde, mittlerweile in der dritten Generation.

Den Kartenvorverkauf bei Tabakwaren Blum gibt es seit rund 25 Jahren. Damals wurde die Absprache zwischen Franz-Josef und Brigitte Blum, den Eltern des neuen Ehrenordenträgers, und Frank Neideck von der VG Mendig getroffen, und so begann der Vorverkauf für Kulturveranstaltungen der Stadt, und da im Laufe der Zeit immer mehr Veranstaltungen hinzukamen, rufen mitunter auch Leute aus allen möglichen Städten Deutschlands an, da sich auch viele bekannte Showgrößen in der Mendiger Laacher-See-Halle die Ehre geben.

Der neue Ehrenorden-Träger Franz Josef-Blum befindet sich übrigens in bester Gesellschaft: Alfred Müller (2004), Herbert Kranz (2005), Horst Kriphale (2006), Franz Weiler (2007), Ulrich Rawert (2008), Emil Stahl (2009), Otto Brandenburg (2010), Jorg Meyer-Schaar (2011), Willi Groß (2012), Achim Schubach (2013), Wolfgang Kranz (2014), Arnd Spitzlei (2015), Heinrich Schulte (2016), Ernst Adams (2017), Florin Stoll (2018) und Hans Astor (2019) erhielten die Auszeichnung in der Vergangenheit. FRE

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Hilfen für Obdachlose

jueren mueller:
Und doch wäre es ein Akt der Humanität, christlich und sozial gedacht, wenn man der Aktion "Gabenzäune" eine Chance geben würde, zumal diese nur für eine begrenzte Zeit vonstatten ginge.Die von der Stadt als "zusätzlich" deklarierten Hilfen von Mampf u.Schachtel finden übrigens ganzjährlich als Normalität statt. Mir drängt sich der Verdacht auf,als wolle die Stadt nur von ihrem engstirnigen von endlosen Vorschriften behafteten Denken ablenken,da sie sich - es ist ja wieder Frühling - herausputzt ... da passen nun einmal "blaue Tüten" an öffentlichen Einrichtungen nicht in`s Bild - schon garnicht mit Menschen,die eh am Rande unserer Gesellschaft leben. Hinzukommt,dass man ja gerade in der jetzigen Krisenzeit allzu sehr mit sich selbst beschäftigt ist (wie aber ansonsten auch).
jueren mueller:
Da zeigt sich wieder dieser immerwährende sture Bürokratismus, der die Stadt fest im Griff hat. SONDERNUTZUNG!!! Was hier an einer NOTWENDIGKEIT in Krisenzeiten von Nöten ist bestimmt nicht der Bürokratismus,schon garnicht die Politik, sondern Menschlichkeit u.Hilfsbereitschaft. Großkotzige Reden führen,selbst satt sein u.im warmen hocken hat anderen noch nie geholfen. In diesen sogen.Tüten sind NICHT nur Lebensmittel,sondern auch (warme) Kleidung. Was hier die STADT mal wieder umtreibt ist ihr krankhafter Ordnungsfimmel,das Festhalten an Vorschriften.Schadet es z.b. dem Ansehen der STADT,wenn für eine begrenzte Zeit/Aktion auch an öffentlichen Zäunen "Hilfsartikel" hängen?Eine humanitäre Aktion u.Hilfe für diejenigen,die auf der Straße damit leben müssen,dass für sie nur noch eingeschränkt (oder garnicht) öffentliche Toiletten,Aufwärmmöglichkeiten u.Verpflegungsmöglichkeiten vorhanden sind. Das steht im Widerspruch zu den Phrasen von CDU/SPD christlich u.sozial zu handeln. Schämt EUCH
jueren mueller:
"WIR" - das Unwort des Jahres 2020 (nicht nur) der SPD. Dass die Corona-Krise Auswirkungen auf alle Lebensbereiche hat,dafür bedarf es keines gesonderten Hinweis der SPD.Es soll unter der Bevölkerung tatsächlich Menschen geben,die selbstständiges,realistisches Denken beherrschen. AUSSETZUNG der Gebühren für Außenbestuhlung/bei Wiedereröffnung Ermäßigung - AUSSETZUNG der Gebühren für Wochenmarktstände.Widersinniger können solche Gedankengänge nicht sein.In einer solchen existenzbedrohenden Situation Gebühren für etwas zu erheben,was überhaupt NICHT stattfindet rechtfertigt bereits den Fingerzeig,sich an den Kopf zu fühlen.Von Unterstützung kann hier wohl keine Rede sein.Nicht mögliche,sondern KONKRETE Maßnahmen sind gefragt.Die politische Arbeit des Rates ist eingeschränkt.Bedeutet dies auch für z.B.einen Fraktionsvorsitz,der monatlich 600 EURO erhält AUSSETZUNG oder ERMÄSSIGUNG?Ich glaube kaum,da man die fortlaufende Zuwendung ja damit begründet,dass die Arbeit ja weiter gehe.
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