Karnevalistischer Nachmittag der kfd Herz Jesu Koblenz
Ein zauberhaftes und paradiesisches Programm
Koblenz. In heiterer Atmosphäre und mit freudigem „Kowelenz Olau“ begrüßten die närrischen Frauen der kfd ihr fröhliches Publikum im farbenprächtig geschmückten Pfarrsaal Herz Jesu zum alljährlichen karnevalistischen Nachmittag. Gabi Berkler, die 1. Vorsitzende der kfd Herz Jesu, führte mit viel Frohsinn und Witz durch das Programm, das wie schon seit vielen Jahren von Hans-Jürgen Rompf musikalisch begleitet wurde.
Mit „Venezia in Kowelenz“ begrüßten zunächst Prinz Hubertus von Rhenus und Mosella und Confluentia Sabine mit ihrem Hofstaat der „Gruße“ die Närrinnen und Narren im Saal, die von der mediterranen Stimmung augenblicklich angesteckt wurden und sich mit einem eigens gedichteten und vorgetragenen Lied für den Besuch bedankten.
Anschließend ging es geradewegs in die Zahnarztpraxis von Gerda Baltes, die so manche Behandlungstricks aus ihrem Berufsleben verriet. „Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann“, damit wirbelte Trude Herr alias Waltraud Scheer singend und tanzend mit üppiger Haarpracht über die Bühne und wurde begeistert von ihren „Fans“ gefeiert. Christa Vitten eroberte als jung gebliebenes Mädel und später noch einmal als tolle Tanzmaus die Jecken im Saal. Mit welchen Tücken eine kfd-Ausflugsfahrt nach Balduinstein verlaufen kann, zeigten humorvoll Angelika Essig, Margit Weber und Gerda Blau.
In eine orientalische Welt entführten die Tanzmäuse der katholischen Jugend St. Josef die Zuschauer. Es war eine zauberhafte Vorführung. Von den Gülser „Seemöwen“ präsentierte sich als „Dachdecker“ die achtjährige Clara Hähn und gewann mit einem professionellen und gleichzeitig humorvollen Vortrag ganz schnell die Herzen des Publikums.
Die „Mädels von St. Bonifatius“ aus Neuwied überraschten mit ihren einfallsreichen „schwarz-weißen“ Tanzeinlagen. Wieder wurden die Lachmuskeln erheblich strapaziert. Aber auch Petrus (Angelika Essig) war ein Gast an diesem Nachmittag und zeigte, wie es im Paradies so zugehen kann. Elfen und Bienen fanden Einlass, und unter all den weiblichen Einflüssen hatte Petrus so einiges auszuhalten.
Denn die Damen hatten noch so einiges vor – vor allen Dingen wollten sie auf Reisen gehen. Paradiesisch war nicht nur die Vorführung, sondern auch die Dekoration, die jeder Theaterkulisse standhielt.
Den Schluss übernahmen, wie immer, die „Marktschreier“, fünf Männer, die durch ihre stimmungsvollen und einfühlsamen Lieder die Frauen im Saal zum Dahinschmelzen brachten. Mit dem großen Finale abschließend, endete wieder einmal ein toller Nachmittag der kfd Herz Jesu.
