2. Interkulturelle Woche in Wachtberg
Eine Feier der Vielfalt
Wachtberg. Die zweite Interkulturelle Woche in Wachtberg war ein vielfältiges Ereignis, das die Themen Begegnung, Gemeinschaft und kulturelle Vielfalt in den Mittelpunkt stellte. Unter dem diesjährigen Motto „Neue Räume“ fand eine ganze Reihe von Veranstaltungen statt.
Bei der Eröffnungsfeier am 24. September, die in einer neuen Unterkunft für Geflüchtete in Villip abgehalten wurde, sprach Michael Maxeiner, der Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde. Er betonte die Notwendigkeit offener Herzen, um „neue Räume“ zu betreten. Bürgermeister Jörg Schmidt wies auf die Herausforderungen hin, denen sich die Gemeinde Wachtberg gegenüber sieht, und dankte den Bürgern für ihr Engagement. Die Veranstaltung wurde durch Musik, Tanz und kulinarische Angebote bereichert.
Zwei Tage später, am 26. September, wurden im Haus Helvetia in Berkum Gedichte in verschiedenen Sprachen vorgetragen. Diese literarische Veranstaltung zeigte, wie Worte Brücken zwischen Kulturen bauen können. Am 27. September fand ein kulinarisches Event in der Hans-Dietrich-Genscher-Schule in Berkum statt. Hier wurden internationale Gerichte gemeinsam zubereitet und an einer großen Tafel gegessen.
Ein musikalisches Highlight war das Konzert des „Kültürklüngel-Orkestars“ am 28. September im Innenhof des Köllenhofes. Die Band spielte Musik aus aller Welt und begeisterte das Publikum.
Im Rahmen eines Zuhör-Cafés am 29. September sprachen Ahmad Al Ali, ein junger Syrer, und Petra Petzold, eine ehrenamtliche Helferin, über ihre persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen im Rahmen der Integration. Abschließend fand am 30. September ein Graffiti-Workshop für Kinder im Jugendhaus in Villip statt.
Das Fazit der Interkulturellen Woche war eindeutig: Die Vielzahl der Veranstaltungen schaffte nicht nur neue Räume der Begegnung, sondern auch Brücken zwischen den Kulturen.
Das Organisationsteam aus Verwaltung und Ökumenischem Arbeitskreis plant bereits für das nächste Jahr.BA
