Gesamtschule Rheinbach feiert erste KURS-Lernpartnerschaft
„Eine Vitrine der Begegnungen“
Rheinbach. Mit der offiziellen und feierlichen Einweihung der Sarstedt-Ausstellungsvitrine starteten die Gesamtschule Rheinbach und die Sarstedt AG in ihre KURS-Lernpartnerschaft. Staunend blickten alle Gäste sowie Schüler und Lehrer der Gesamtschule Rheinbach auf die vielfältigen Produkte für Labor- und Medizintechnik ihres neuen KURS-Partners. In der Vitrine sollen in Zukunft außerdem Exponate aus Unterrichtsprojekten ausgestellt werden, damit die Zusammenarbeit beider Lernpartner immer aktuell dokumentiert wird.
Reagenzröhren und Petrischalen kennen die Schüler aus dem naturwissenschaftlichen Unterricht. Aber sie werden verblüfft sein, das gesamte Spektrum und die Verbreitung der Sarstedt-Produkte in Zukunft kennenlernen, begutachten und hautnah erleben zu können. Aktionen der Zusammenarbeit wie „Alles aus Plastik – Künstliche Makromoleküle“ oder die „Erkundung von Ablaufprozessen in der Produktion“ oder „Professionelles Coaching im Bewerbungsverfahren“ sind nur einige Beispiele der Zusammenarbeit, die in Zukunft den Unterricht in verschiedenen Fächern und Jahrgangsstufen bereichern sollen. Beim feierlichen Auftakt der Veranstaltung durch Schulleiterin Elke Dietrich-Rein und Werksleiter Oliver Trampenau wurde gleich deutlich, dass beide Partner eine produktive Zusammenarbeit anstreben, kreative Ideen umsetzen und innovative Wege gehen wollen, um gemeinsam erfolgreich zu sein. Auch Bürgermeister Stefan Raetz und Dr. Raffael Knauber, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft, wünschten der Zusammenarbeit viel Erfolg und brachten zum Ausdruck, dass die Vernetzung von Schule und Arbeitswelt eine große Bereicherung ist und eine Win-win-Situation darstellt. Junge Menschen auf das Berufsleben vorzubereiten und damit auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken zu können, ist für Schule und Wirtschaft gleichermaßen eine Aufgabe.
Eindrucksvoll interviewten die Schüler der Jahrgangsstufe neun die anwesenden verantwortlichen Personen von Schule, Unternehmen, Wirtschaft und der KURS-Initiative. Die Antworten auf Schülerfragen wie zum Beispiel „Worin sehen sie die Vorteile für unsere Schule?“ oder „Welche praktischen Tipps geben sie uns zur Vorbereitung auf die Berufswahl?“ sowie „Was erwarten sie von uns Schülern in der Zusammenarbeit?“ umrissen den wertvollen Nutzen der KURS-Lernpartnerschaften.
Personalsachbearbeiterin Lara Schlimbach und Werksleiter Oliver Trampenau übergaben symbolisch die Ausstellungsvitrine und erläuterten dabei, dass der hohe Qualitätsanspruch und die kontinuierliche Entwicklungsarbeit von Sarstedt engagierte und sehr gut ausgebildete Mitarbeiter verlangt. Durch die Zusammenarbeit im Rahmen der KURS-Lernpartnerschaft erhoffen sie sich Kontakte zu interessierten Schülern und damit qualifiziertem Nachwuchs.
In guter Stimmung wurde nachfolgend die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und die KURS-Urkunden durch die Initiatoren von KURS, vertreten durch Maria Dorn, Bezirksregierung Köln, und Dario Thomas, IHK Bonn/Rhein-Sieg, den Lernpartnern feierlich übergeben. Dabei machten die Initiatoren deutlich, dass Unternehmen außerschulische Lernorte mit vielseitigen Handlungsfeldern bieten, die mehr ermöglichen als nur Unterrichtsstoff aus Schulbüchern. Durch die Aktionen der Zusammenarbeit bekommen Schüler Einblicke in die Wirtschafts- und Berufswelt. Es wird ihnen möglich, eigene Stärken und Schwächen besser zu erkennen, um somit bei der beruflichen Orientierung bessere Entscheidungen treffen zu können. Ebenfalls profitieren die Unternehmen, da sie frühzeitig Kontakt zu Jugendlichen aufnehmen und Nachwuchskräfte sichern können.
